Tatverdächtiger nach Mordversuch festgenommen. Zwischen einem 55-Jährigen und seiner Lebensgefährtin kam es in einer Wiener Wohnung zum Streit, woraufhin der Mann sie mit einem Kabel würgte und ihr mit Mord drohte. Beim Eintreffen der Polizei war der 55-Jährige bereits verschwunden. Allerdings konnte er später im Zuge einer Routinekontrolle von Beamten in Bruck festgenommen werden.

Von Redaktion APA. Erstellt am 25. November 2018 (10:27)
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Symbolbild

Im Zuge eines Streits bedrohte ein 55-jähriger Tatverdächtiger seine 54-jährige Lebensgefährtin mit dem Umbringen und würgte sie in weiterer Folge mit einem Kabel. Die Frau schrie um Hilfe, woraufhin Nachbarn die Polizei verständigten. Als der Angreifer, weil Nachbarn an der Wohnungstüre läuteten, kurz von der Frau abließ, konnte sie flüchten. Beim Eintreffen der Beamten in der Wohnung war der mutmaßliche Täter nicht mehr zugegen, auch eine Sofortfahndung blieb erfolglos.

 Bei Routinekontrolle festgenommen

 Rund eine Stunde später wurde der 55-jährige gebürtige Niederösterreicher von Beamten in Bruck an der Leitha im Zuge einer Routinekontrolle angehalten, wobei sich herausstellte, dass gegen ihn bereits ein Haftbefehl wegen diverser Eigentumsdelikte bestand. Auch das Auto, mit dem er unterwegs war, war gestohlen. Die Niederösterreichischen Polizisten nahmen den mutmaßlichen Täter daraufhin fest. Im Zuge weiterer Erhebungen stellte sich heraus, dass es sich beim Festgenommenen um den in Wien Geflüchteten handelt.

Der 55-Jährige, der unter anderem wegen versuchten Mordes angezeigt wurde, befindet sich in Haft. Die Ermittlungen durch das Landeskriminalamt, Außenstelle Süd, sind derzeit im Gange.