Sturmtief forderte in NÖ hunderte FF-Leute. Das Sturmtief "Yulia" hat am Sonntagabend und in der Nacht auf Montag in Niederösterreich hunderte Feuerwehrleute gefordert. Am stärksten betroffen war laut Franz Resperger vom FF-Landeskommando NÖ der Süden des Bundeslandes.

Von APA, Redaktion. Update am 24. Februar 2020 (14:54)

Mehr als 200 Einsätze wurden alleine in den Bezirken Wiener Neustadt, Baden und Neunkirchen verzeichnet. Verletzt wurde niemand.

Montagfrüh zeigte sich die Sturmsituation zwar vorerst entspannt, die Aufräumarbeiten liefen aber auch Stunden später noch auf Hochtouren.

Probleme bereiteten etwa auf Straßen gestürzte Bäume oder aus der Verankerung gerissene Plakatwände. Auch kaputte Dächer galt es dem Sprecher zufolge zu sichern. 

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Rund 130 Sturmeinsätze gab es im Bezirk Baden, wo ab 1.30 Uhr ein Regenschauer die Tätigkeiten der Helfer erschwerte. Die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt berichtete vom Eintreffen von Meldungen in der Bezirksalarmzentrale "im Sekundentakt". Die Helfer waren etwa mit dem Sichern einer geborstenen Schaufensterscheibe beschäftigt. Mehrere umgestürzte Bäume blockierten die B54 und für wenige Minuten auch die Auffahrt von der B17 auf die Südautobahn (A2).

Betroffen vom Sturmtief war auch das Waldviertel. In Waidhofen an der Thaya rissen nach Angaben der örtlichen Feuerwehr Windböen einen Teil des Blechdachs eines Einfamilienhauses aus der Verankerung, wodurch ein Rauchfang umstürzte. Das lose Blech wurde in mühevoller Kleinarbeit wieder auf der Unterkonstruktion befestigt. Im Bezirk Zwettl mussten mehrere Bäume von Fahrbahnen beseitigt werden.