Mayrhofen-Tests brachten sechs Südafrika-Verdachtsfälle. Die seit Freitag in Mayrhofen im hinteren Zillertal im Zuge der Ausreisetestkontrollen durchgeführten PCR-Tests haben bis dato sechs aktiv positive Verdachtsfälle der südafrikanischen Virus-Mutation zutage gefördert. Die konkreten Fälle betrafen Auswertungen der positiven PCR-Proben vom Freitag, teilte das Land am Sonntag in einer Aussendung mit. Damit würden in Mayrhofen insgesamt aktuell 34 südafrikanische Mutationsverdachtsfälle als aktiv positiv gelten.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 28. Februar 2021 (19:33)
Mayrhofen-Tests brachten erste Mutations- Ergebnisse
APA (EXPA/Groder)

Insgesamt wurden mit Stand später Sonntagnachmittag laut Land 1.870 Testungen ausgewertet: Davon waren 20 positiv, 1.850 negativ. Alle positiven Testergebnisse werden auf eine mögliche Coronavirus-Mutation untersucht. Während die Testergebnisse der PCR-Testungen in der Regel noch am Tag der Testung vorliegen, dauere es bei Ergebnissen der PCR-Mutationsanalyse bis zum darauffolgenden Tag. Ziel des Landes ist es, dass sich die Mayrhofner Bevölkerung zweimal einem PCR-Test unterzieht.

Insgesamt wurden in Tirol am Sonntag 18 neue Mutations-Verdachtsfälle (inklusive fünf Nachmeldungen) registriert. In diesen sind die sechs Fälle in Mayrhofen inkludiert hieß es. Die Anzahl der aktiv positiven bestätigten Fälle und Verdachtsfälle auf die südafrikanische Virus-Variante erhöhte sich hingegen landesweit nur geringfügig um zwei auf 88.