Coronapartys: Stadtgemeinde Jennersdorf mahnt Eltern. Auf Facebook rief die Stadtgemeinde Jennersdorf zum sofortigen Stop der sogenannten "Coronapartys" auf. Laut Polizei ist es noch zu keinen Anzeigen gekommen, "es werde jedoch verstärkt kontrolliert."

Von David Marousek. Erstellt am 30. März 2020 (15:16)
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In Jennersdorf komme es zurzeit immer wieder zu sogenannten "Coronapartys", bei denen sich meist Jugendliche treffen und feiern, auch wenn das zurzeit verboten ist. Vor allen die Orte Aussichtsplattform Binderberg, das Tafelberg-Kreuz, die Hubertuskapelle und Brücke neben der Volksschule seien aktuell "Hotspots". 

Dem ist sich auch die Polizeinspektion Jennersdorf bewusst. Von Seiten der Exekutive heißt es wie folgt: "Es gibt noch keine direkten Anzeigen, aber einige Hotspots. Diese werden von uns jetzt verstärkt überwacht werden." Es gäbe jedoch sowieso schon eine permanente und verstärkte Überwachung. Zusätzliche Streifen sollen nun Abhilfe schaffen.

"Begräbnisse sind wirklich nicht erstrebenswert"

Die Stadtgemeinde appelliert hierbei vor allem an die Eltern: 

"Liebe Eltern dieser unverantwortlichen Virenstreuer!

Als Stadtgemeinde bitten wir Sie, sprechen Sie mit Ihren Kindern die derzeit das Party feiern aus Mutwillen und Ignoranz nicht lassen wollen. Bitte sagen Sie ihnen, dass es die Großelterngeneration war, die unsere Region so lebenswert aufgebaut hat und dass diese dadurch massiv gefährdet ist. Derzeit sind wir hier in Jennersdorf in der glücklichen Lage uns noch frei bewegen zu können und noch keinen lokalen Todesfall zu beklagen haben.

Wir würden uns echt wünschen, dass dies so bleibt.

Begräbnisse in der aktuell vorgeschriebenen Form sind wirklich nicht erstrebenswert."