Gedenken an Vergangenheit in Rudersdorf

Der Rudersdorfer Thomas König präsentierte seine historische Ausstellung.

Erstellt am 02. September 2021 | 05:49
Gedenken an die Vergangenheit
Thomas König begrüßte unter anderem Landtagspräsidentin Verena Dunst, Nationalratsabgeordneten Christian Drobits und Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz bei seiner Ausstellung.   
Foto: König

Am vergangenen Mittwoch konnte, nach einjähriger Covid-19 bedingter Wartezeit, die Ausstellung „75 Jahre Kriegsende - Rudersdorf und Umgebung im Spannungsfeld der Diktaturen“ eröffnet werden. Als Gast war unter anderem Sandor Vandor zugegen, der selbst als ehemaliger ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter ein Konzentrationslager überlebte. Rund 40 Schautafeln sind aktuell in der Mittelschule Rudersdorf ausgestellt. Chronologisch werden die Ereignisse im Zeitraum des Ständestaats bis hin zur Entnazifizierung gezeigt.

Historische Luftbilder der US-Airforce aus dem Feber 1945 sind teilweise in 3D zu begutachten. Für Thomas König, der zusammen mit dem Elternverein und der Roma Volkshochschule Burgenland das Event organisierte, waren die vielen Gäste „Ansporn und doch auch eine Bestätigung, dass es richtig war diese Ausstellung umzusetzen.“ Die Ausstellung kann an den kommenden Wochenenden besucht werden.

Öffnungszeiten:

4. & 5. September von 9 bis - 11 Uhr und von 13 bis 16 Uhr. Am 11. September von 17 bis 19 Uhr und am 12. September von 15 bis 17 Uhr.