Neuer Jennersdorfer Spielplatz geht in zweite Bauphase. Nachdem im Vorjahr die erste Hälfte des Kinderspielplatzes fertiggestellt wurde, sind die Arbeiten für den zweiten Teil gestartet. Auch ein Name wird jetzt gesucht.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 08. Mai 2019 (04:22)
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In Jennersdorf sind wieder die Bagger aufgefahren, der zweite Teil des Spielplatzes vor der neuen Mittelschule ist fast fertig.

Nachdem im Sommer des Vorjahres schon die erste Phase für die kleineren Kinder fertiggestellt wurde, sind nun die Größeren dran. Mit Kletteranlage, Seildschungel, Seilbahn und Slackline werden die Herzen beim Herumtollen höherschlagen. Auch eine Hängematte wird zum Entspannen einladen. Initiiert wurde die Neugestaltung des Spielplatzes von der FPÖ und Jugendgemeinderat Peter Mut.

„Nach einem Zeichenwettbewerb gab es Gespräche mit professionellen Anbietern, die Konzepte zur Umsetzung erarbeitet haben“, berichtet Stadtrat Franz Schenk (FPÖ). Die Investitionssumme beträgt 64.000 Euro, 27.000 Euro steuerte die Bausteinaktion bei, an der sich viele Jennersdorfer Unternehmer beteiligten.

Weitere Mittel stammen von der Stadtgemeinde. „Besonders bedanken möchte ich mich hier bei Alex Schindler und Peter Mut, die neben der Planung auch die Bausteinaktion ins Leben gerufen haben und unermüdlich auf der Suche nach Sponsoren unterwegs waren“, sagt Schenk.

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Den Bürgermeister sieht Schenk jetzt gefordert, den Spielplatz komplett fertigzustellen. Der Zaun zur Straße ist bereits beauftragt, die Bänke stehen fertig zur Montage. Geplant ist noch ein Pavillon als Begegnungsstätte und ein Trinkbrunnen, „beides auch Förderungsvorgaben des Landes“, so Schenk.

Offen ist auch noch die Erneuerung der Wege. „Wir wünschen uns jetzt einen ordentlichen Abschluss des Projekts und wollen noch in Sachen Bepflanzung einiges erreichen“, so Schenk, der sich eine Zusammenarbeit mit dem Umweltgemeinderat wünscht. Gesucht wird auch ein Name für den neuen Spielplatz. „Wir haben schon im Vorjahr einen Aufruf gestartet, uns entsprechende Vorschläge zu machen. Wir haben diese gesammelt und wollen jetzt auch die Schulen einladen, sich an der Namensgebung zu beteiligen“, so Schenk.