Ampel steht für S7 auf „Grün“. Ausschreibung läuft seit Ende November, mit der Errichtung der Baustraße ist der Start für die umstrittene Schnellstraße erfolgt. Die Fertigstellung ist im Jahr 2023 geplant.

Von Carina Fenz. Erstellt am 20. Dezember 2017 (05:36)
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Nach den jüngsten positiven Entscheidungen der Höchstgerichte zu Wasserrecht und UVP stehen die Ampeln für die S7 Fürstenfelder Schnellstraße jetzt auf „Grün“. Im November konnte die Asfinag die erste größere Ausschreibung veröffentlichen, Anfang 2018 folgen die beiden nächsten Ausschreibungen.

zVg/Asfinag
Schnellstraße vor Baustart. 28 Kilometer lang soll die S7 werden und vom Knoten Riegersdorf bei der A2 über Fürstenfeld bis zur ungarischen Staatsgrenze bei Heiligenkreuz führen. Mit zwei Tunneln und 24 Brücken liegt der Kostenpunkt bei 630 Millionen Euro.

Die ersten größeren Baumaßnahmen hat die Asfinag im Dezember mit der Errichtung der Baustraße gestartet. Auf dieser Baustraße wird künftig der Großteil des Baustellenverkehrs stattfinden. Nächster großer Schritt ist der Knoten Riegersdorf, also die Auf- und Abfahrten von der A2 Süd Autobahn zur neuen S7.

Dieser Knoten liegt drei Kilometer nordöstlich der Anschlussstelle Fürstenfeld-Ilz. Parallel dazu erfolgt die Errichtung von zwei Klappbrücken über die Lafnitz und den Lahnbach. „Diese Baumethode ist für die Natur besonders schonend und wird erstmals eingesetzt“, erklärt Asfinag-Vorstandsdirektorin Karin Zipperer. Ebenfalls 2018 erfolgt der Startschuss für das Herzstück der S 7, den fast 2,9 Kilometer langen Tunnel Rudersdorf. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2023 geplant.