Bürgerinitiative will Wasser-Strukturreform ankämpfen. Die Bürgerinitiative „Gerechter Wasserpreis“ will gegen die geplante Strukturreform im Wasserverband vorgehen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 03. Juli 2019 (04:00)
Schaberl
Sprecher der Bürgerinitiative. Rene Boandl, Walter Perl, Roland Hirner, Christian Schaberl und Rainer Freissmuth.

Wie die BVZ bereits berichtete, arbeitet der Wasserverband „Unteres Lafnitztal“, dem 18 Gemeinden aus den Bezirken Güssing und Jennersdorf angehören, an einer Strukturreform.

Konkret geht es darum, dass die Verrechnung künftig direkt an die Abnehmer erfolgen soll und nicht mehr über die Gemeinden. Um dies zu verhindern, hat sich die Bürgerinitiative „Gerechter Wasserpreis“ gegründet, die durch diese geplante Reform, „eine fundamentale Erhöhung des Wasserpreises für die Endverbraucher“ befürchten. Ziel der Bürgerinitiative ist „eine breite Bürgerbewegung, die sich in der Tarifgestaltung des eigenen Trinkwassers nicht entmündigen lassen möchte und die Bevölkerung ermutigen will, den Wasserpreis zu hinterfragen. Außerdem wollen wir, dass die Verbände transparenter agieren“, so Sprecher Christian Schaberl.

Auf die Frage, ob dieses bereits im Vorjahr angekündigte neue Verrechnungsmodell tatsächlich eingeführt wird, heißt es vom Wasserverband: „Das werden die 18 Mitgliedsgemeinden entscheiden. Aktuell werden Daten erhoben und Vorberechnungen durchgeführt.“