Bürgermeister begrüßen Fahrverbot auf B58. Für die Jennersdorfer Gemeinden im Raabtal soll es dadurch zu spürbaren Entlastungen kommen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 23. Oktober 2019 (04:00)
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Die Lkw-Sperre begrüßen Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker und die Bürgermeister Fabio Halb (Mühlgraben), Franz Josef Kern (St. Martin an der Raab), Helmut Sampt (Minihof Liebau) und Reinhard Jud-Mund (Neuhaus am Klausenbach).
SPÖ

Das, von vielen Gemeinden geforderte ,Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen zwischen dem Kreisverkehr bei St. Martin/Raab und dem Grenzübergang Bonisdorf — eine vom Land Burgenland in Auftrag gegebene Verkehrsanalyse befürwortet dieses ebenfalls — tritt demnächst in Kraft. Der zunehmende Lkw-Schwerverkehr in den Gemeinden des Bezirkes, die an den Staatsgrenzen liegen, wurde ein immer größer werdendes Thema. Gelten wird das Fahrverbot zwischen dem Kreisverkehr Doiber und dem Grenzübergang Bonisdorf.

Laut Landesregierung soll der Schwerverkehr künftig über den Grenzübergang Heiligenkreuz und die Südoststeiermark in Richtung Süden fließen. Mit dem Fahrverbot in Bonisdorf für Lkw sollen die Jennersdorfer Gemeinden an den Staatsgrenzen zu Slowenien und Ungarn entlastet werden. „Ziel der Maßnahme im Bezirk Jennersdorf ist es, unbegrenzten grenzüberschreitenden Transitverkehr nicht zuzulassen, sondern nur einen grenzüberschreitenden Zielverkehr, der natürlich auch im Interesse der lokalen und regionalen Wirtschaft ist“, betont Verkehrslandesrat Heinrich Dorner.

Das Fahrverbot tritt mit Anbringen der Tafel in Kürze in Kraft. SPÖ Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker weist darauf hin, dass es rigorose Kontrollen geben wird, die bereits angekündigt wurden. Geht es nach der vom Land und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit in Auftrag gegebenen Verkehrsanalyse würden bei einem Fahrverbot 79 Prozent weniger Lkw auf dieser Strecke fahren. Aktuelle Statistiken zeigen, dass rund 70 Lkw-Fahrer pro Tag dieses Straßenstück passieren, um Mautstraßen zu vermeiden. Rund 65 Prozent davon sind Lkw, die aus dem Ausland kommen.