Ein Laufmeter pro Tag auf der S7-Baustelle. Mehr als 120 Personen arbeiten bei der Baustelle für den Tunnel. Wirtschaft und Feuerwehren profitieren enorm.

Von Carina Fenz und David Marousek. Erstellt am 10. April 2019 (04:10)
Marousek
Baudirektor Wolfgang Heckenast, Landesrat Heinrich Dorner, Werner Unger, Herwig Moser, Miklos Varga und Ewald Schnecker.

„Die Schnellstraße S7 wächst täglich um einen Laufmeter“, teilt Herwig Moser von der ASFINAG im Zuge eines Baustellenbesuchs mit. Aber es gibt noch weitere gute Neuigkeiten von der aktuell größten Baustelle des Landes. „Bis jetzt arbeiten zwischen 100 und 120 Leute hier, es werden aber noch mehr. Die Nahversorger spüren das bereits deutlich“, freut sich Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker.

Mittlerweile steht ebenfalls fest, dass die Feuerwehren Jennersdorf, Eltendorf, Rudersdorf und Deutsch Kaltenbrunn alle jeweils ein Tunnel-Rüstlöschfahrzeug (RLF-T) bekommen, die Kosten dafür betragen rund 2,7 Millionen Euro. Aus dem Nähkästchen plauderte auch Projektleiter Miklos Varga: „Der Tunnel war eigentlich nicht nötig, aber es war die Variante, auf die sich geeinigt wurde. Es werden Grünbrücken und auch Fledermausbrücken errichtet.“

„Mit dem Bau der S7 werden zum einen die Anrainer entlastet, die Verkehrsbelastung und damit die Belastung durch Lärm und Abgase sinkt beträchtlich. Zum anderen profitiert die Wirtschaft enorm: Diese wird durch die Ansiedlung von Betrieben massiv gestärkt, das bringt mehr Beschäftigung in der Region“, betont Landesrat Heinrich Dorner. Zudem bedeute die vierspurige Schnellstraße bis Rudersdorf mehr Sicherheit für die Autofahrer.