Fridays for Future: „Es ist nie zu spät“. Am vergangenen Freitag rief der St. Martiner Ernst Mayer zu einer Kundgebung auf. Über 100 Teilnehmer tauchten auf.

Von David Marousek. Erstellt am 28. September 2019 (04:38)
Ernst Mayer hat aufgerufen, ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.
BVZ

Am 20. September stand ganz Österreich für die Kehrtwende in der Klimapolitik auf. Darunter auch Ernst Mayer, der dazu aufgerufen hat, sich an der Aktion zu beteiligen. Mit der regen Beteiligung hat Ernst Mayer nicht gerechnet: Über 100 Menschen nahmen an der Kundgebung vor der Naturparkschule in St. Martin an der Raab teil.

„Ich habe mit 30 Personen gerechnet, jetzt sind 100 da“, freute sich Ernst Mayer über den Zulauf. Im Rahmen der weltweiten „Fridays for Future“ versuchte Mayer auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Dazu lud er sich zahlreiche Gastredner ans Pult, die ihre Motive erklärten.

„Wenn ich am 29. September zur Wahl gehe, dann wird meine Stimme wohl nicht entscheidend sein. Ich gehe aber trotzdem hin, weil mir die Demokratie etwas Wert ist. Das ist auch beim Klima der Fall“, erklärte Harald Dunkl von der BH-Jennersdorf. „Die Zeit sich zurückzulehnen ist vorbei, auch uns hat die Klimaerwärmung im Griff“, stellte Christina Hochwarter, Schulsprecherin am BORG in Jennersdorf, fest.

Hoffnung an eine positive Wende fand Cornelia Mähr, vom Naturpark Jennersdorf: „Es ist ein hoffnungsvolles Zeichen, wenn Menschen für das Klima auf die Straße gehen. Es ist nie zu spät etwas zu tun.“ Das Wort ergriffen auch Menschen aus dem landwirtschaftlichen Bereich, wie der Gemüsebauer Hannes Peischl: „Für uns Gemüsebauern ist es immer zu heiß und es regnet zu wenig. Wir können uns auf den Wandel einstellen, aber kann es der Konsument auch?“ Imkerin Monika Trak hatte abschließend noch eine Bitte für mehr Bienen: „Bitte helft mit und lasst zumindest ein Gebüsch im Garten für die Natur stehen.“