Fünf Orte profitieren vom Breitbandausbau

Deutsch Kaltenbrunn, Neuhaus am Klausenbach, Neuberg, Tobaj und Mogersdorf erhalten Förderzusagen.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 08. November 2017 | 05:20
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Breitband-Experte Markus Halb, EU-Kommissarin für digitale Wirtschaft und Gesellschaft Marija Gabriel, AdR-Präsident Karl-Heinz Lambertz, Landtagspräsident Christian Illedits.
Foto: BVZ, zVg/AdR

In einer ersten Ausschreibungsrunde flossen bereits 4,7 Millionen Euro in den burgenländischen Breitbandausbau. Im Sondertopf befinden sich weitere 1,2 Millionen Euro. Die erste Tranche aus dem Sondertopf wurde unlängst vergeben. 587.000 Euro, also fast die Hälfte, werden investiert, um fünf südburgenländische Gemeinden teils mit Glasfaseranschlüssen und teils durch LTE-Sender mit hohen Bit-Raten zu versorgen.

Fertigstellung der Projekte in den nächsten drei Jahren

Förderungen wurden für Projekte in den folgenden Gemeinden zugesagt: Deutsch Kaltenbrunn, Neuhaus am Klausenbach, Neuberg, Tobaj und Mogersdorf. Die Fertigstellung erfolgt innerhalb der nächsten drei Jahre. „Das Land setzt Maßnahmen auf allen Ebenen. Neben dem Breitband-Pakt auf Landesebene, wurden diverse Förderprogramme mit dem Bund ausverhandelt — etwa der Sondertopf ‚Access ELER‘“, erklärt Landtagspräsident Christian Illedits, der sich bei der europäischen Breitbandplattform in Brüssel für den burgenländischen Ausbau einsetzt.

Ziel der Breitbandplattform ist die Förderung eines rascheren, besseren und nachhaltigen Hochgeschwindigkeitsbreitbandausbaus in allen europäischen Regionen und insbesondere in ländlichen und dünn besiedelten Gebieten, um so die digitale Kluft zu überbrücken.