Grünes Licht für S7-Gewerbepark

Ein interkommunaler Gewerbepark soll unter Mitbeteiligung aller Gemeinden des Bezirks entstehen. Erste Beschlüsse gibt es bereits.

Erstellt am 08. Oktober 2020 | 06:05
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Rudersdorf-Bürgermeister Manuel Weber und Dt. Kaltenbrunn Ortschefin Andrea Reichl am Standort des geplanten Gewerbeparks.
Foto: Marousek

Neben der im Bau befindlichen Schnellstraße, wird an der S7 auch ein Gewerbepark entstehen. Die beiden Standortgemeinden Rudersdorf und Deutsch Kaltenbrunn würden somit 25 Prozent der dort anfallenden Kommunalsteuereinnahmen bekommen, die restlichen 75 Prozent auf die anderen Gemeinden verteilt werden. Möglich macht dies die WIBUG. Harald Zagiczek, Geschäftsführer der WIBUG, dazu: „Alle Gemeinden beteiligen sich daran, einen Teil bringen wir auf. Dafür würde eine eigene Gesellschaft gegründet werden. Die Kosten wären außerbudgetär als Haftung vorgesehen und nicht im Budget.“

Landeshauptmann ein Fan des Projekts

Für die eigens gegründete Gesellschaft würden Kosten von rund 70.000 Euro anfallen (siehe Infobox). Rudersdorf würde in weiterer Folge die Einnahmen als Standortgemeinde verteilen. „Wir haben keinen Businesspark, wo sich alle Gemeinden bereit erklärten. Dem Landeshauptmann gefällt das Konzept und er unterstützt mich dabei“, erklärte Sagiczek.

Ziel des Businessparks seien Klein- und Mittelbetriebe. „In Heiligenkreuz gäbe es vor allem Industrie. Unser erster Mitbewerber wäre dann Fürstenfeld“, erklärte Südburgenland-Manager Werner Unger. Bis jetzt habe laut Sagiczek noch keine einzige Gemeinde dem Projekt abgesagt: „Das wird so kommen.“

Das freut auch Deutsch Kaltenbrunn Bürgermeisterin Andrea Reichl: „Den Grundsatzbeschluss haben wir schon, stimmen aber noch einmal über das interkommunale Projekt ab.“

Ähnlich ist die Lage in Rudersdorf laut Bürgermeister Manuel Weber: „Es ist eine Chance für alle Gemeinden. Nach der Flächenwidmung geht es los.“

Dem sollte jedoch nichts im Wege stehen.