Katastrophenhilfe: Feuerwehren bekommen mehr Stützpunkte

Erstellt am 26. Mai 2022 | 05:11
Lesezeit: 2 Min
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Landesfeuerwehrreferent Landesrat Heinrich Dorner, Landesfeuerwehrdirektor Sven Karner und Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl präsentierten die Neuerungen im Feuerwehrwesen.
Foto: Richard Vogler
Das Burgenland erhöht die Anzahl an Katastrophenstützpunkten. Stegersbach, Heiligenkreuz und Rudersdorf kommen zu Güssing und Jennersdorf dazu.
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Die S7 könnte man nicht nur als neue Lebensader für das Südburgenland bezeichnen, sondern auch als Glücksader für die Feuerwehren. Mit der Ankündigung des Landes die Anzahl der Katastrophenstützpunkte von sieben auf 16 mehr als zu verdoppeln, profitieren in den Bezirken Güssing und Jennersdorf drei Wehren: Rudersdorf und Heiligenkreuz, an der zukünftigen S7 gelegen, und Stegersbach.

„Wir wollen mehr in die Fläche gehen, um eine lückenlose Abdeckung zu gewährleisten und auch rascher auf die neuen Fahrzeuge zurückgreifen zu können“, sagte Landesfeuerwehrdirektor Sven Karner.

Man habe bei der Wahl der neuen Standorte genau geschaut, „wo es weiße Flecken gibt, welche Fahrzeuge es bereits gibt, wo es Feuerwehrleute mit entsprechender Ausbildung gibt und wo auch die Mannschaftsstärke gegeben ist.“

Pro Stützpunkt sei ein neues Katastrophenschutzfahrzeug vorgesehen, dafür sind Investitionen in der Höhe von rund 7,5 Millionen Euro veranschlagt. Ein Fahrzeug kostet 570.000 Euro. 100.000 Euro davon investieren die Feuerwehren und die Gemeinden, den Rest steuert das Land bei.

Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl zeigt sich angesichts des Investitionspakets erfreut: „Der Ausbau der Katastrophenstützpunkte und der Ankauf der neuen Katastrophenschutzfahrzeuge sind die erste Phase der Umsetzung des neuen Ausrüstungskonzept, welches bis 2027 in fünf Phasen umgesetzt werden soll, um das burgenländische Feuerwehrwesen auch katastrophenfit zu machen.“

Landesrat Heinrich Dorner spricht von einer gezielten Investition zum Schutz der Bevölkerung: „Wir rüsten uns damit für kommende Aufgaben und wollen für alle Eventualitäten gewappnet sein. Unsere Einsatzkräfte und auch die Gemeinden können effizienter gegen Gefährdungspotenziale vorgehen.“

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