S7: Baustraße bald fertig. Für den 2,9 Kilometer langen Tunnel Rudersdorf laufen auf burgenländischer Seite bereits die Vergabeverfahren.

Von Carina Fenz. Erstellt am 24. Oktober 2018 (04:00)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker: „Für den S7-Tunnel Rudersdorf werden die Baulose demnächst vergeben.“
zVg

„Etliche Rückschläge durch juristische Einsprüche hat es in den letzten Jahren gegeben — jetzt geht beim Bau der S 7 spürbar etwas weiter“, freut sich Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker. Nach dem grünen Licht durch das Bundesverwaltungsgericht im vergangenen Jahr und der offiziellen Baufreigabe durch die ASFINAG sind die Baumaschinen seit Wochen im Einsatz. Die Baustraße ist fast fertiggestellt. Die gesamte Bautätigkeit und der Transportverkehr werden auf dieser Baustraße abgewickelt. „Der klare Vorteil ist, dass es wenig verkehrsbedingte Belastungen in den Ortschaften im Baustellenbereich gibt“, zieht Schnecker eine erste Zwischenbilanz. Ein Herzstück der S7 wird der 2,9 Kilometer lange Tunnel Rudersdorf. Hier laufen auf burgenländischer Seite bereits die Vergabeverfahren für die Baulose. Auch die Brückenbauwerke im Bereich Rudersdorf/Fürstenfeld werden in diesen Tagen ausgeschrieben.

Die S7 verläuft vom Knoten Riegersdorf (A2) über Fürstenfeld bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz. Die ASFINAG investiert etwa 660 Millionen Euro.

„Die S7 bedeutet mehr Verkehrssicherheit, mehr Lebensqualität in den Gemeinden an der B65 und eine stabile Basis für die Fortsetzung des wirtschaftlichen Aufschwungs im Südburgenland“, sagt Schnecker und hebt vor allem den Arbeitsmarktaspekt hervor: „Im Bezirk Jennersdorf ist die Arbeitslosigkeit seit 2016 um 42 Prozent gesunken, mit der S7 wird vor allem der Wirtschaftspark Heiligenkreuz weiter aufgewertet — eine Riesenchance für unsere Region.“