Lösung für gesperrtes Kulturzentrum Jennersdorf. Die Pannonia Projektentwicklung GmbH gab am Montag bekannt, dass Kulturzentrum Jennersdorf übernehmen zu wollen. Eine Entscheidung fällt am Donnerstag im Gemeinderat.

Von Carina Fenz. Erstellt am 19. August 2019 (14:29)
Claudio Cocca

Für das derzeit gesperrte Kulturzentrum Jennersdorf zeichnet sich eine Lösung ab. Wie die BVZ am Montag von Claudio Cocca, dem Geschäftsführer der Pannonia Projektentwicklung GmbH erfahren hat. Der Unternehmer strebt an, den mit dem Hotelgebäude baulich verbundene Saal des ehemaligen KUZ zu erwerben und für diesen die Nutzungsbewilligung über den Gastronomiebetrieb zu erwirken. Ein Saal dieser Größe, für Hochzeiten und mittelgroße kulturelle Feste, fehlt aktuell in Jennersdorf.

Claudio Cocca

Gleichzeitig bietet der Raffel-Eigner der Gemeinde ein zentrumsnahes Haus zum Erwerb an, um auf dessen Grund die für das Geschäftsleben im Ortskern dringend erforderlichen Parkplätze zu ermöglichen.

Die Pannonia Projektentwicklung GmbH ist bereit für die Übergangszeit, bis zur Errichtung der vom Land angekündigten Mehrzweckhalle, den ehemaligen Saal des KUZ kostengünstig allen die ihn benötigen zur Verfügung zu stellen.

jdf-events.at

Langfristig ergibt sich durch diese Neuausrichtung für den Raffel die Rückkehr zu seinen Wurzeln. Als hochwertiger Gastrononomie- und Hotelbetrieb mit eigenem Saal wieder zum führenden Werbeträger der Stadt Jennersdorf zu werden.