Schießbetrieb geht eingeschränkt weiter

Erstellt am 28. Mai 2022 | 04:22
Lesezeit: 2 Min
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Obmann Roland Petz.
Foto: Jagdverein
Der Bescheid der BH Jennersdorf ist bei Obmann Roland Petz eingelangt; Auflagen werden umgesetzt.
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Wie die BVZ berichtete, sprach sich eine Bürgerinitiative gegen den Schießplatz in Eltendorf aus; auch der Gemeinderat fasste einen 13 zu 2 Beschluss für die Schließung des Platzes, wie Bürgermeister Josef Pfeiffer berichtete. „Der Platz hat weder einen gesellschaftlichen, touristischen noch wirtschaftlichen Nutzen. Ich hoffe, dass das Land auch dementsprechend reagiert“, meint Pfeiffer. Das Land Burgenland soll nach der beschlossenen Auflösung des Jagdverbandes mit 31.12.2022 nämlich ab 2023 als Grundstückseigentümer eintreten. Obmann Roland Petz sieht die Angelegenheit vorerst geklärt: „Der Bescheid der BH ist an mich ergangen, die Auflagen darin werden wir natürlich umsetzen. Die Planung der Dämme ist schon einige Jahre alt; deswegen die momentane Erdaufschüttung – und wegen der Auflagen“, so Petz dazu.

Bezirkshauptmann Hermann Prem erklärt: „Die Bezirkshauptmannschaft ist zu dem Schluss gekommen, dass keine Beeinträchtigung durch den Schießplatz festzustellen ist, aber der eine oder andere Sicherheitsmangel. Ein eingeschränkter Schießbetrieb ist somit zulässig, bis alle Auflagen erfüllt sind. Die Einhaltung der Auflagen wird heuer noch überprüft. Ob er geschlossen wird oder nicht, entscheidet die Politik, nicht die Behörde. Man muss sagen, dass ein Großteil der Auflagen auch schon erfüllt ist“

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