Licht aus um 23 Uhr in Rudersdorf

Erstellt am 24. November 2022 | 04:45
Lesezeit: 2 Min
Straßenbeleuchtung Symbolbild
Foto: shutterstock.com/Polarpx
Ab Jänner soll die Straßenbeleuchtung bis 5 Uhr Früh dunkel bleiben. Das soll eine Kostenersparnis von rund 10.000 Euro bringen.
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Sparen, wo es geht. Dem verschreibt sich die Gemeinde, wenn es ums Budget für das Haushaltsjahr 2023 geht.

„Alleine die steigenden Strom- und Personalkosten machen über 200.000 Euro aus und da ist die Wärmelieferung noch nicht einmal eingerechnet“, schlägt Ortschef Manuel Weber Alarm. Projekte will man auf das Notwendigste reduzieren und selbst „dann muss man schon Künstler sein, um ein ausgeglichenes Budget zusammen zu bekommen“, erklärt Weber.

In die Kritik nimmt er auch das Land. Von mehr als 2 Millionen Euro Bedarfszuweisungen kommen 2023 rund 900.000 Euro bei uns an. Wie soll man so arbeiten?“, meint Weber. Mit dem Abschalten der Straßenbeleuchtung, die, so Weber, auch auf Wunsch der Bevölkerung erfolgt, will man jetzt Einsparungspotenzial erzielen, um das Budget nicht ganz so zu belasten.

Sind die technischen Adaptierungen an den zehn Schaltkästen abgeschlossen (Kostenpunkt: rund 1.500 Euro), dann will man ab Jänner die Leuchten von Montag bis Freitag von 23 Uhr bis 5 Uhr früh abdrehen. Rund 10.000 Euro könnten wir uns dadurch ersparen, so Weber.

Ein Plan, der für die SPÖ nicht durchdacht ist. „Hier geht es auch um die Sicherheit und nicht nur die Wirtschaftlichkeit. Wir waren diskussionsbereit und hätten uns eine Abschaltung ab Mitternacht noch vorstellen können“, meint Vizebürgermeister David Venus. Für seine Fraktion klar: eine nachhaltige Reduktion des Energieverbrauchs und der Energiekosten für die Straßenbeleuchtung könne nur durch Umstellung auf 100 LED gelingen. „Dafür werden wir uns auch weiter einsetzen“, lässt Venus wissen.

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