S7: Kein Einspruch gegen Bau-Beschwerde. Nach Ablauf der Frist liegen der Asfinag keine weiteren Einsprüche vor. Baustart soll jetzt im kommenden Jahr sein.

Von Carina Fenz. Erstellt am 15. November 2017 (05:38)
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Schnellstraße vor Baustart. 28 Kilometer lang soll die S7 werden und vom Knoten Riegersdorf bei der A2 über Fürstenfeld bis zur ungarischen Staatsgrenze bei Heiligenkreuz führen. Mit zwei Tunneln und 24 Brücken liegt der Kostenpunkt bei 630 Millionen Euro.
zVg/Asfinag

Nach der Abweisung der Beschwerde gegen den Wasserrechtsbescheid für den West-Abschnitt der Fürstenfelder Schnellstraße im August dieses Jahres durch das Bundesverwaltungsgericht ist jetzt auch die Einspruchsfrist vorbei. Damit liegen nach Jahren alle rechtlichen Grundlagen für den Bau vor.

Laut Asfinag gibt es keine weiteren Rechtsmittel. „Bei uns laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibungen der ersten großen Baulose daher auf Hochtouren.

Es dürfte 2018 also endlich so weit sein, dass der Bau startet“, heißt es aus dem Unternehmen. Konkrete Details zum weiteren Vorgehen rund um den Bau der seit Jahren umstrittenen Schnellstraße will die Asfinag in den nächsten Wochen bekannt geben.

Baustart ist für 2018 angepeilt

Bereits im Juni waren auch die Beschwerden gegen die UVP-Genehmigung von Verfassungsgerichtshof und Verwaltungsgerichtshof zurückgewiesen worden. Damit könne die Asfinag noch dieses Jahr die Hauptbauleistungen ausschreiben, hieß es damals vom Unternehmen.

Der letzte Baustart hätte eigentlich im April 2017 erfolgen sollen, doch kurz davor hatte der Verwaltungsgerichtshof die Wasserrechtsbescheide nach über drei Jahren Verfahrensdauer für den Abschnitt West aufgehoben und an das Bundesverwaltungsgericht zurückverwiesen.

Die S7 soll von der A2 bei Riegersdorf bis an die ungarische Grenze führen. Die Strecke ist 28 Kilometer lang, mit einem Tunnel und zwei Unterflurtrassen. Der Kostenpunkt liegt bei 630 Millionen Euro.