Neuer Obmann für Wasserverband Unteres Raabtal

Franz Müller ist nun an der Spitze des Wasserverbandes.

Erstellt am 05. November 2021 | 05:45
Franz Müller
Franz Müller wurde jetzt doch Obmann des Wasserverbands.
 
Foto: David Marousek

Eigentlich wollte der Jennersdorfer gar nicht Obmann des Wasserverbandes werden, jetzt ist Franz Müller doch an der Spitze. Warum? „Ich wusste bis zur zweiten Sitzung einfach zu wenig über das Ganze.

Bis jetzt hat das auch immer ein Bürgermeister gemacht. Jetzt habe ich mich mit allen Beteiligten getroffen“, erklärte der neue Obmann. In den letzten Monaten habe es eine „Spannung“ zwischen den Verbänden „Unteres Raabtal“ und „Unteres Lafnitztal“ gegeben. Da will Müller jetzt ansetzen: „Ich will die Spannung rausnehmen. Es braucht aber eine Basis zueinander.“

Eigenständigkeit immer noch als großes Ziel

Weiter im Gespräch ist die Loslösung des „Unteren Raabtals“ und somit die Eigenständigkeit. Dies hätte laut Müller große Vorteile: „Wir könnten alle Preise selber bestimmen.“ Aktuell gäbe es hier teilweise große Probleme. Wallendorf würde beispielsweise um 1,11 Euro einkaufen und um 1,10 Euro weiterverkaufen - ein Verlustgeschäft. „Der Preis ist im Juli von 94 Cent auf 1,11 Euro ohne Steuern gestiegen“, erklärte Müller.

Der Bau einer eigenen Aufbereitungsanlage und das Loslösen vom „Unteren Lafnitztal“ sei also weiter geplant. Das bis zu zwei Millionen Euro teure Projekt stehe jedoch noch in den Startlöchern: „Es ist ein Vorhaben für die nächsten Jahre und müsste auf 15 bis 20 Jahre finanziert werden.“
Gespräche mit den Vertretern des „Unteren Lafnitztals“ würden in den nächsten Tagen anstehen.