Jennersdorfer Schule gedenkt an Mauthausen

Erstellt am 15. April 2022 | 05:41
Lesezeit: 2 Min
Jennersdorfer Bushaltestelle wurde mit Hakenkreuz beschmiert, Schüler wollen mahnen.
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In den letzten Wochen wurde die Bushaltestelle vor dem Schulzentrum von Unbekannten beschmiert (die BVZ berichtete), unter anderem auch mit einem Hakenkreuz. In Verbindung mit dem Mauthausen-Besuch der Abschlussklassen des Gymnasiums und der Handelsschule, wollten die Absolventen nun ein Zeichen setzen. Deshalb traf man sich am vergangenen Freitagvormittag um dort noch einmal Betroffenheit auszudrücken und den Nationalsozialismus zu verurteilen.

Das entsprechende Symbol auf der Vorderseite der Bushaltestelle wurde übrigens nach der Schul-Aktion entfernt. „Wir wollten es als Zeichen stehen lassen, als Mahnmal, auch wenn andere das so nicht interpretieren. Jetzt werden wir es entfernen lassen“, führte Bürgermeister Reinhard Deutsch am Freitag aus. Anfang der Woche wurde es bereits übermalen.

Über die Hintergründe der Beschmierungsaktion gibt es noch nichts neues: „Die Ermittlungen laufen noch. Wir haben auch an anderen Stellen in der Stadtgemeinde Probleme. Jetzt werden Kameras installiert. Wenn es nicht anders geht, dann muss es so sein, auch wenn es sich niemand wünscht“, erklärt Deutsch abschließend.

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