Rudersdorf: Arbeitsgruppe für Erinnerungsort. Überparteilich wird an einem Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus gearbeitet. Interessierte sollen sich melden.

Von David Marousek. Erstellt am 10. Juni 2021 (05:19)
Direktor Gerd Kirschner, Organisator Thomas König, Direktor-Stellvertreterin Renate Fandl und Bürgermeister Manuel Weber freuen sich.
Marousek, Marousek

Am 25. August wird in der Mittelschule Rudersdorf die Ausstellung „75 Jahre Kriegsende - Rudersdorf und Umgebung im Spannungsfeld der Diktaturen“ eröffnet. Dabei sollen alle Bevölkerungsgruppen abgebildet werden. Zusätzlich wird jetzt eine überparteiliche Arbeitsgruppe eingerichtet, die ein Konzept für einen „Erinnerungs- und Lernort“ erstellen soll.

Oberschützen könnte zum Vorbild werden

„Ich will etwas Ganzheitliches. Die Pädagogik soll miteingebunden werden. Ich möchte hier eigentlich keinen Gedenkort, sondern etwas wie in Oberschützen. Es muss weiterführende Infos zur Geschichte geben“, erklärt Thomas König, der von Bürgermeister Manuel Weber mit dieser Aufgabe betraut wurde. Interessenten aus der näheren Umgebung sollen sich bei Thomas König melden. „Vorrangig natürlich Rudersdorfer oder Dobersdorfer. Das Projekt muss von innen kommen, sonst wird so etwas nicht akzeptiert“, erklärt König. Bürgermeister Manuel Weber zu den Plänen: „Das wie, wo, wann und mit wem, wird jetzt die Arbeitsgruppe erarbeiten. Da mische ich mich nicht ein.“