Die „Gastro“ in den Genen

Erstellt am 02. Juli 2022 | 04:49
Lesezeit: 2 Min
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Die gelernte Gastronomiefachfrau Karina Zotter leitet mit ihrem Mann Richard den Familienbetrieb in der 5. Generation – durchgehend seit 1878.
Foto: Silke Katschner
Seit 2011 ist Karina Zotter die Chefin vom „Breinwirt“ in Grieselstein, der immer in der Familie blieb.
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Es gibt sie noch: die Vollblutgastronomen. Wenn man Karina Zotter fragt, warum sie das macht, zögert sie keine Sekunde: „Man lacht einfach viel, auch wenn man einmal nicht mag und diese positive Grundstimmung liebe ich.“

Sie und ihr Mann Richard haben die Leitung vom Gasthaus „Breinwirt“ 2011 von ihren Eltern übernommen – Richard kocht, Karina serviert. Wie es in Gastro-Familienbetrieben so üblich ist, wuchs auch Karina mehr oder weniger hinter der Theke auf; dass sie dann bei der Berufswahl nicht mehr lange überlegt hat, ist naheliegend.

„Nach Jahren im Ausland sind wir 2009 zurückgekommen und haben einiges beim Gasthaus umgebaut und modernisiert. Den größten Teil haben aber noch die Eltern gemacht“, erklärt sie. Das Leitmotto von beiden: Viel aus der Region beziehen, alles selbst und frisch kochen und so gut es geht auch selbst produzieren.

„Wir kochen saisonal, manchmal auch ausgefallener, aber grundsätzlich schätzen unsere Gäste das bodenständige und gute Gasthausessen.“ Das Gasthaus wurde bereits 1878 erstmals urkundlich erwähnt und seit jeher durchgehend betrieben. Damals hieß der Ort als Teil von Deutsch-Westungarn noch „Kristyan“; der Name „Breinwirt“ ist dem Opa Sepp Hiendler zu Ehren gewidmet, denn „er war ein Unikum.“

Und wie sieht es einmal mit der Nachfolge aus? „Unser 12-jähriger Sohn hat tatsächlich schon anklingen lassen, dass er gerne Koch werden möchte.“ Somit steht den nächsten fünf Generationen in Grieselstein eigentlich nichts mehr im Weg.

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