Gibiser macht weiter. Fortbestand des Traditionsgasthauses Gibiser ist nach seinem Kauf durch die OSG gesichert. „Wohnoase“ wird entstehen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 22. Juni 2018 (05:15)
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Gutes Einvernehmen. Gerlinde Gibiser, OSG-Obmann Alfred Kollar, Edith Gibiser und Bürgermeister Edi Zach.
BVZ, Carina Fenz

Gäste des Traditionsgasthauses Gerlinde Gibiser können aufatmen. Die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Wirtin wird ihr Lokal weiterführen. „Zumindest noch zwei bis drei Jahre beziehungsweise so lange, wie es noch geht. Vor allem habe ich mich wegen meines entzückendenden Stammpublikums und meiner Mitarbeiter dazu entschieden“, verkündet Gerlinde Gibiser.

„Der Schritt ist mir nicht leicht gefallen. Aber ich bin froh, dass es in Hände kommt, wo ich weiß, dass etwas Besonderes daraus wird“

Die Fortführung des Betriebs war länger unklar, nachdem die bisherige Eigentümerin, Edith Gibiser, das Haus an die OSG verkauft hatte . „Der Schritt ist mir nicht leicht gefallen. Aber ich bin froh, dass es in Hände kommt, wo ich weiß, dass etwas Besonderes daraus wird“, sagt die 86-jährige Edith Gibiser.

„Wir haben schon länger ein Auge auf die Liegenschaft geworfen“, erklärt OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar. Die Lage der Immobilie sei sehr gut. Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück, auf dem sich auch drei strohgedeckte Ferienappartments befinden, will die OSG etwas Besonderes machen. „Hier soll in den nächsten Jahren keine große Wohnhausanlage entstehen, sondern eine kleine Wohnoase“, so Kollar.

Für die Gemeinde Heiligenkreuz sei es laut Bürgermeister Edi Zach wichtig, dass der Gasthof weitermache. „Der Gasthof Gibiser ist ein solides, traditionsreiches Unternehmen und ein Markenzeichen der Gemeinde“, betont Zach.