Wibeba Holz siedelt sich in Businesspark an. Der Wieselburger Familienbetrieb Wibeba Holz siedelt sich im Businesspark Heiligenkreuz im Südburgenland an.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 04. Oktober 2017 (17:25)
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Das neue Hochregallager in Wieselburg wurde soeben fertiggestellt. Das Investitionsvolumen betrug rund zwei Millionen Euro. Rund 20.000 m Platten in allen Holzarten und Formaten sind dort ständig auf Lager, sodass Wibeba seinen Kunden kurze Lieferzeiten gewährleisten kann. Eplinger
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Rund 9,5 Mio. Euro würden in den Maschinenpark am neuen Standort investiert, teilte Wibeba-Gesellschafter Johann Sunk am Mittwoch vor Journalisten mit. Der Start der ersten Produktionslinie ist für das erste Quartal 2018 vorgesehen.

Am neuen Standort ist vor allem die Herstellung von Brandschutzelementen, aber auch Möbelplatten vorgesehen. Der Vollbetrieb werde voraussichtlich im dritten, eventuell vierten Quartel nächsten Jahres erreicht, erklärte der Gesellschafter. 40 Mitarbeiter würden angestrebt.

Das 2,8 Hektar große Areal wurde aus der Konkursmasse der Firma Serenzo Flooring übernommen und umfasst auch eine 6.000 Quadratmeter große Produktionshalle sowie eine weitere, 2.000 Quadratmeter große Halle. Laut Sunk ist die Erweiterung des Areals um 30.000 Quadratmeter zur Errichtung eines Trockenzentrums eine mögliche Option.

Der niederösterreichische Betrieb betreibt bereits ein Trockenzentrum in Güssing. Neben Wieselburg mit über 50 Mitarbeitern gibt es einen weiteren Standort in Rönök (Ungarn) mit etwa 85 Beschäftigten. Der Exportanteil liege bei etwa 70 Prozent, berichtete Sunk. Vor allem Deutschland, die Schweiz, die Beneluxländer aber auch China und Japan würden beliefert.

Der Businesspark Heiligenkreuz sei in der Vergangenheit nicht der umsatzstärkste gewesen, erklärte Wirtschaftslandesrat Alexander Petschnig (FPÖ). Daher freue er sich über die Betriebsansiedlung.

Laut Harald Zagiczek, Geschäftsführer der Wirtschaft Burgenland GmbH (WiBuG), wird die Ansiedelung von Wibeba mit 30 Prozent gefördert. Dies entspreche rund drei Mio. Euro. Er gehe davon aus, dass der Businesspark Heiligenkreuz mit der Errichtung der Schnellstraße S7 für Unternehmen künftig sehr interessant werde.