Zweite Billa-Filiale im Bezirk ist noch nicht fix. Die Grundstückablösen gestalten sich schwierig. REWE will den Bau einer neuen Billa-Filiale noch nicht bestätigen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 07. Februar 2018 (05:39)
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Der harmlos wirkende Kunde zückte an der Kassa plötzlich eine Waffe und forderte Geld. Der Räuber erbeutete im Einkaufsmarkt Billa in Oberhausen 1.450 Euro.
NOEN, Kremsmayer

Der Lebensmittelhändler Billa baute im Vorjahr sein Filialnetz stark aus. Österreichweit wurden 31 neue Filialen errichtet, im Bezirk Jennersdorf gibt es allerdings nur eine Billa-Filiale, nämlich in der Bezirkshauptstadt.

Das soll sich aber schon bald ändern, denn in Heiligenkreuz ist geplant, die zweite Billa-Filiale im Bezirk zu errichten. Der Bau steht allerdings unter keinem guten Stern, denn die Grundstücksablöse gestaltet sich sehr schwierig. „Während ein Grundbesitzer sofort eingewilligt hat, will der Zweite noch nicht zustimmen, sein Grundstück an den Lebensmittelhändler abzugeben“, weiß Bürgermeister Edi Zach.

„Zum aktuellen Zeitpunkt können wir jedoch noch nichts konkretisieren, weshalb wir keine Angaben dazu machen können“

Billa selbst wollte das Geschäft bereits im Sommer eröffnen, dieser Plan geht jetzt nicht auf. Wie lange sich der Baustart noch verzögert, ist unklar. „Zum aktuellen Zeitpunkt können wir jedoch noch nichts konkretisieren, weshalb wir keine Angaben dazu machen können“, heißt es von Rewe-Pressesprecher Paul Pöttschacher.

Der neue Billa soll im Kreuzungsbereich der Bundesstraße B65 und der Mogersdorfer Landstraße entstehen. Sind die Grundstücksablösen erledigt, dann wären die Umwidmungsverfahren laut Bürgermeister Zach reine Formsache. „Wir hoffen natürlich, dass der Grundstückserwerb in den nächsten Wochen über die Bühne geht, dann könnte die Eröffnung noch heuer sein“, so Zach, der sich auch über die neuen Arbeitsplätze in seiner Gemeinde freut.

Aktuell gibt in Heiligenkreuz noch einen Nahversorger. „Der Bau des neuen Supermarktes wäre aber auch im Hinblick auf den bevorstehenden Ausbau des Gewerbeparks und der dadurch entstehenden zusätzlichen 100 Arbeitsplätze, ein wichtiger Schritt“, betont Zach.