Altes Handwerk als "Zauber der Tradition". Kartoffeldruck, Körbe flechten und töpfern— im „henndörfl“ lebt das überlieferte Kunsthandwerk wieder auf.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 18. Oktober 2018 (05:26)
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Alte Türen und Schlösser, alles mit viel Liebe und Können von Hand gemacht, verleihen diesem Ort einen ganz besonderen Flair.

„Wir haben vier alte Häuser abgetragen und aus ihnen hier einen neuen Ort der Begegnung gebaut“, erzählt die Obfrau des Henndorfer Werkelvereins Astrid Kaufmann. Aus den alten Materialen ist ein Dreikanthof entstanden, der einiges zu entdecken bietet. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, altes Handwerk unseren Jüngsten weiterzugeben und zu verschiedenen Saisonen den Bauernhof zu öffnen, mit Erlebnistagen für Kinder und Familien und Verkauf von regionalen Produkten“, erklärt Astrid Kaufman.

Gestartet wird am 8. November mit der „Winterzeit im henndörfl“. Ab diesem Tag kann man bis 30. Dezember zwischen 13 und 20 Uhr viel erleben: täglich um 15 Uhr gibt es das Angebot, spezielle alte Handwerke auszuprobieren. Wer davon erschöpft ist, kann sich im Heustall zwischen Esel und Ziege erholen und dabei einer Weihnachtsgeschichte lauschen.

„Weiter geht es dann zum Kartoffeldruck, mit dem ein Brief ans Christkind gestaltet wird, bevor man in der Keramikwerkstatt seinen Rohling selbst bemalen und verzieren kann. Das Angebot gilt nicht nur für Kinder, auch die Erwachsenen sind eingeladen mitzumachen“, macht Kaufmann Lust auf eine Entdeckungsreise durchs „henndörfl“.