„HennSchui“ stellt Schulkonzept vor. Mit regelmäßigen Veranstaltungen könnte der Henndorfer Volksschule ein Schritt in Richtung nachhaltiger Nutzung gelingen.

Von David Marousek. Erstellt am 03. September 2020 (06:20)
So ähnlich könnte die Volksschule in Henndorf in naher Zukunft aussehen. Zumindest wenn es nach dem Verein „HennSchui“ geht.
Frank/Halb

Am 4. September wird um 19 Uhr im Henndorfer Gasthaus Leiner zu einer Informationsveranstaltung geladen. Dabei wollen die beiden Architekten Irmgard Frank und Ernst Halb die nachhaltigen Konzepte bezüglich Volksschulumbau in Henndorf vorstellen. Mit dabei sein werden auch zahlreiche Eltern der Volksschulkinder.

„Der Zweck der Veranstaltung ist, dass wir endlich von den Gerüchten wegkommen und die Leute informieren können, um was es geht“, erklärte Christof Spörk, Elternteil aus Henndorf. Mittelpunkt dieses Konzepts sei ein Zubau am Gebäude, der dann auch als Veranstaltung- und Seminarraum genützt werden könnte. „Die Gemeinde gab uns den Auftrag ein Konzept herauszuarbeiten. Wir können die Schule auch ohne den Zubau herrichten, aber wenn wir von Nachhaltigkeit reden, dann brauchen wir ihn. Falls irgendwann einmal wirklich zu wenige Kinder für Schule in der Ortschaft sind, dann hätten wir dann nur ein leeres Gebäude. So können weiterhin Veranstaltungen stattfinden“, fasste Spörk zusammen. Seine Frau und er würden sich außerdem ehrenamtlich bereit erklären, Leute aus der Kultur-Szene für Veranstaltungen zu organisieren. Für die Informationsveranstaltung wünscht sich Spörk eine rege Teilnahme aus ganz Jennersdorf: „Es sollen nicht nur die Henndorfer kommen.“

Laut aktuellen Kalkulationen würde die Sanierung inklusive Zubau auf knapp unter 600.000 Euro kommen. Der Zubau nimmt davon rund 141.000 Euro ein.