Planungen von Dorfschul-Sanierung im Gange. Erste Konzepte wurden bereits angefertigt. Bis zur nächsten Bauausschusssitzung wird noch weiter getüftelt.

Von David Marousek. Erstellt am 16. Juli 2020 (06:11)
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Das Architekten-Duo Ernst Halb und Irmgard Frank planen gerade am Umbau der Volksschule in Henndorf. Auf Nachhaltigkeit wird Wert gelegt. Auch die Wand soll begrünt werden.
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Anfang Juni wurde im Jennersdorfer Gemeinderat entschieden, dass die sanierungsbedürftige Volksschule in Henndorf umgebaut wird. Mit dem Architekten Ernst Halb aus Minihof-Liebau und der ortsansässigen Irmgard Frank, wurde auch schnell ein Planungs-Duo gefunden. In den letzten Wochen wurden von den Beiden erste Pläne und Konzepte angefertigt.

„Wir wollen mit so wenigen Kosten wie möglich auskommen“, erklärte Halb gegenüber der BVZ. In einem Erstentwurf waren zwei Zubauten geplant, mittlerweile wurde auf einen Zubau mit Wind- und Lärmschutz reduziert. „Die Optik bleibt erhalten“, stellt Halb fest. Geplant sei ein rund zehn mal zehn Meter großer Begegnungsraum, der auch die Möglichkeit für kleinere Veranstaltungen offen lässt. „Es können dann bis zu 100 Personen hier Veranstaltungen abhalten“, erklärte Architektin Irmgard Frank. Vorerst sei auch eine Begrünung von Teilen der Außenwände geplant. Im Inneren sollen außerdem Sitz- und Lernnischen angedacht sein, um den Charakter der Kleinschule zu erhalten.

Vereinsgründung in Henndorf angedacht

Innerhalb der Ortsbevölkerung sei die Stimmung mittlerweile positiver gestimmt. „Aus einer anfänglichen Konfrontation mit der Gemeinde, wurde eine Kooperation“, freute sich der Henndorfer Christof Spörk. Bis zur kommenden Sitzung des Bauausschusses am 23. Juli, wolle die Bevölkerung etwas Handfestes vorbereiten. „Wir würden außerdem einen Verein gründen, der ‚Henn-Schui‘ heißen würde und anbieten, den möglichen Zubau zu bespielen. Wir sind da in guten Gesprächen mit der Gemeinde. Ich hoffe, dass es den Zubau geben wird“, fasste Spörk zusammen. Für Architekt Ernst Halb etwas Einmaliges: „Etwas Besseres kann der Gemeinde nicht passieren, als das hier ein Verein mitwirkt.“

Pläne müssen noch durch den Gemeinderat

Bürgermeister Reinhard Deutsch (JES) bleibt vorsichtig: „Wir wissen die Kosten noch nicht, aber die Gemeinderäte werden wieder entscheiden.“ Darauf vertraut auch Vizebürgermeister Josef Feitl (JES): „Das wird im Bauausschuss und in weiterer Folge im Gemeinderat behandelt.“ Franz Schenk (FPÖ) übte Kritik an Bauausschussleiter Feitl: „Ich weiß noch nichts von einer Bauausschusssitzung. Da sieht man, wie ich von ihm informiert werde. Ich habe noch keine Einladung bekommen.“