260 Millionen Euro bis 2027 für Bahn

Erstellt am 11. Februar 2022 | 06:30
Lesezeit: 2 Min
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Foto: BVZ
Elektrifizierung und Sicherungen von Bahnkreuzungen stehen im Mittelpunkt der Übereinkunft zwischen Land, Ministerium und ÖBB.
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In den nächsten fünf Jahren soll endlich das schon oft berichtete Projekt der Bahn-Elektrifizierung angegangen werden. Für die Strecke Jennersdorf-Graz sei eine höhere Geschwindigkeit und bessere Taktung angedacht, was jedoch nur in Zusammenarbeit mit den steirischen Nachbarn funktioniert.

Mit einer erhöhten Geschwindigkeit kommt jedoch auch die Problematik der Bahnübergänge auf. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit bestehende Bahnübergange stärker zu sichern, beispielsweise durch Ampel- oder Schrankenanlagen und auch die Auflassung eines Überganges sei möglich.

„Durch die erhöhte Beschleunigung ist eine höhere Verkehrssicherheit notwendig. Es gab hier schon Gesprächsrunden mit den ÖBB“, erklärt Peter Zinggl vom Referat Landesplanung. Hier wolle man jeden Bahnübergang „individuell“ betrachten. „Es ist ein zentrales Thema von uns. Es braucht überall individuelle Lösungen“, so Zinggl. Problem an der Sicherung von Bahnübergängen mit Ampeln oder Schranken sei, dass vor allem die Verkabelung sehr teuer sei, weil manche Bahnübergänge weit außerhalb der Ortschaften liegen würden.

Von Bund und Land würde es jedoch für etwaige Ersatzwege bei Auflassungen zahlreiche Fördermittel geben. „Die Neuerrichtung, Veränderung oder Auflassung von Bahnübergängen gehe aber nur auf Antrag von den Österreichischen Bundesbahnen“, führt Zinggl weiter aus. Gemeinden hätten jedoch in jedem Fall eine Parteistellung dabei und können den Verhandlungen somit folgen.

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