Ärger um illegale Müllablagerungen

Erstellt am 29. August 2018 | 04:48
Lesezeit: 2 Min
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Die Stadtgemeinde sagt illegalen Müllablagerungen den Kampf an. Möglicherweise werden bald Kameras installiert.
Foto: BVZ
Die Gemeinde ruft die Bezirksbehörde auf den Plan, um Verwaltungsstrafen von bis zu 1.000 Euro zu verhängen.
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Seit Jahren hat die Stadtgemeinde mit „Müllsündern“ zu kämpfen. Alte Ziegelsteine, wahllos weggeworfene Kleidungsstücke, Baumaterialien, verpackt in Plastiksäcke und sogar Elektrogeräte, wurden auch dieses Wochenende vor den Glascontainern beim Altstoffsammelzentrum in Jennersdorf illegal abgelagert.

Stadt will jetzt zu härteren Mitteln greifen

„Die Verursacher dieser Verschmutzungen müssen in Zukunft mit einer Anzeige rechnen, denn diese ‚Sauerei‘ hat sich Jennersdorf nicht verdient“, kündigt Bürgermeister Reinhard Deutsch Strafen an. Und das wird für die „unsauberen“ Gemeindebürger dann teuer. Die Behörde verhängt nämlich Verwaltungsstrafen bis zu 1.000 Euro, falls es sich um Gewerbemüll handelt.

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Foto: BVZ

Neben den Kosten für die Instandsetzung der beschädigten Einrichtungen und den Entsorgungsgebühren für illegale Müllablagerungen müssen Geldmittel für die zusätzliche Arbeitszeit aufgebracht werden. „Unsere Mitarbeiter in der Stadtgemeinde machen am Wochenende routinemäßig Kontrollen. Im Bedarfsfall räumen sie dann auch gleich auf, wofür ich sehr dankbar bin. Aber eigentlich ist niemandem zumutbar, diese Arbeiten am Sonntagvormittag zu erledigen, nur weil einige wenige Leute aufgrund von Bequemlichkeit und Schlamperei so einen Saustall hinterlassen“, ärgert sich Deutsch, der auch die Bevölkerung darum bittet Vorkommnisse zu melden.

Das Installieren von Kameras wäre laut Deutsch eine Lösung, „ist aber ein sensibles Thema.“ „Wir müssten die Sammelbehälter neu anordnen, damit wir Kameras aufstellen können, ohne dass neutrale Bereiche mitgefilmt werden“, so Deutsch.

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