Anrainer beschwerten sich über Verkehrssituation. Sicherheit in der Hans Ponstingl-Gasse soll nach Anrainerbeschwerden erhöht werden. Bürgerversammlung in Planung.

Von Carina Fenz. Erstellt am 20. September 2017 (05:45)
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„Eine 30er Beschränkung, die in Wahrheit keine ist, weil sich die wenigsten daran halten“, zeigen sich zahlreiche Anrainer der Hans Ponstingl-Gasse über die aktuelle Verkehrslage verärgert und wandten sich deshalb mit einem Brief an die Gemeinde. Die Bürger fordern mehr Sicherheit für Anrainer, Fußgänger und vor allem die Kinder, die in der Straße wohnen.

Neues Konzept soll erarbeitet werden

Die Gemeinde will jetzt ein neues Konzept erarbeiten, die ersten Aktivitäten sollen noch vor den Gemeinderatswahlen stattfinden. „Wir haben die Straße bereits mit einem Sachverständigen besichtigt. Es sollen einige Varianten geprüft werden, um den Durchzugsverkehr zu reduzieren und Sicherheit für Kinder und Fußgänger zu erhöhen“, erklärt Hirczy.

Geplant ist vorerst einmal, die 30er Beschränkung besser sichtbar zu machen und die Überprüfung des Verkehrskonzepts für das Schulzentrum, die Hans Ponstingl-Gasse, die Weidengasse und die Gartengasse. „Sobald das Gutachten vom Sachverständigen vorliegt, soll es eine Bürgerversammlung vor Ort geben“, kündigt Ortschef Hirczy an.

Ob es Tempobremsen, Bodenmarkierungen, Bodenschwellen oder Ähnliches als verkehrsberuhigende Maßnahme geben wird, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Ziel ist es, mehr Sicherheit zu erreichen, aber auch weniger Durchzugsverkehr.

Verkehrszählung in der Lindenallee

In der angrenzenden Lindenallee führt das Kuratorium für Verkehrssicherheit in der Woche ab dem 25. September eine Verkehrszählung durch. Grund ist ein geforderter 30er. Weiters soll auch der Gehsteig in der Lindenallee verbessert werden, dazu werden Angebote eingeholt. Stark frequentierte Gehsteige bekommen zusätzliche Sitzbänke für Fußgänger.