Beschäftigungsprojekt: Frauen für Frauen

Verein Iduna übernimmt Projekt „Frida Frauen“. Arbeitsplatz bleibt nach dem Projekt erhalten.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 16. Dezember 2016 | 05:40
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In den Social Design Experimentierwerkstätten des Offenen Hauses Oberwart wurden Textilien aus zweiter Hand von Designerinnen als Grundlage für Neukreationen verwendet. Unterstützt wurde das Projekt auch von Alfred Masal und Andrea Ochsenhofer.
Foto: BVZ

Das Projekt „Frida Frauen“, das seit April von der Frauenberatungsstelle umgesetzt wurde, wird mit Ende des Jahres vom Verein Iduna übernommen. Ziel des Projektes ist die Schaffung von Arbeitsplätzen für Frauen in der Region. Das Separieren textiler Materialien, genannt Textil Demontage, das einen Teil des Vorhabens des Projektes Frida Frauen darstellt, wurde erfolgreich umgesetzt. Das Projekt hat insgesamt fünf Mitarbeiterinnen beschäftigt, drei zusätzliche Arbeitsplätze wurden geschaffen und ein vollständiger Arbeitsplatz bleibt nach dem Projekt erhalten.

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Beschäftigungsprojekt.Frauenlandesrätin Verena Dunst, Projektleiterin Ingrid Kornberger, „Frauen für Frauen“ Geschäftsführerin Renate Holpfer, „Iduna“ Obfrauen Charlotte Gruber und Elisabeth Lang.
BVZ, Ganster

Die Textil Demontage und deren Verarbeitung wurden von Frida Frauen aus textilen Inhalten der Re-Use Boxen Rohstoffe, wie Knöpfe, Reißverschlüsse, Spitzen oder Schnallen gewonnen und sortiert. Die Re-Use-Boxen stammen vom Burgenländischen Müllverband, der als Kooperationspartner fungiert. In produktiver Zusammenarbeit mit dem Verein Iduna ist eine Verarbeitungs-, Präsentations- und Verkaufsstrategie für Waren aus zweiter Hand entwickelt worden.

Ein weiterer Kooperationspartner ist das OHO Oberwart. In den „Social Design“ Experimentierwerkstätten wurden Textilien aus zweiter Hand von Designerinnen als Grundlage für Neukreationen verwendet.

„Ich bin überzeugt, dass dieses Projekt viel auf die Beine gestellt hat. Einerseits beschäftigt es Frauen, andererseits wird die nachhaltige Nutzung von Ressourcen gefördert. Zusätzlich sind Kooperationen entstanden und damit Platz für weitere Ideen geschaffen“, erklärt Frauenlandesrätin Verena Dunst.