FPÖ kritisiert Bau des „Sportpalasts“

Rudolf Smolej und Franz Schenk kritisieren die geplante Errichtung der Mehrzweckhalle am Jennersdorfer Sportplatz.

David  Marousek
David Marousek Erstellt am 30. Juli 2020 | 05:48
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Rudolf Smolejl und Franz Schenk stößt die geplante Mehrzweckhalle in Jennersdorf aktuell sauer auf. Beide fordern geringere Kosten.
Foto: Marousek

Anfang 2021 soll mit der Errichtung der geplanten Mehrzweckhalle in Jennersdorf gestartet werden. „Kann sich Jennersdorf so einen ‚Sportpalast‘ überhaupt leisten“, fragte FPÖ-Bezirksobmann Rudolf Smolej. „In Krieglach, dass als Vorbild bei der Halle gilt, sind fünf Mitarbeiter zugeteilt. Die Halle muss ja auch noch gewinnbringend betrieben werden. So kostet sie jeden Jennersdorfer 400 Euro im Jahr“, erklärte Smolej weiter.

Kritik kam auch von Stadtrat Franz Schenk (FPÖ): „Eigentlich sind wir ja für eine leistbare Halle. Es muss aber der ganze Bezirk eingebunden werden, das ist nicht passiert. Wir fragen uns, was die konkreten Kosten der Halle sein werden. Also auch die Betriebskosten und für die Instandhaltung.“ Laut FPÖ seien mit 1,3 Millionen Euro weniger in diesem Jahr zu rechnen, im folgenden soll diese Summe sogar noch höher sein. Ebenfalls laut FPÖ, sollen die Kosten nun mindestens zehn Millionen betragen. „Wir befürchten bei der Halle, dass die Kosten ausarten“, führte Schenk aus. Laut Rudolf Smolej „hätte das Tradition in Jennersdorf“.

Bürgermeisterpartei weist Kritik zurück

Kein Verständnis für den Angriff der FPÖ hat Vizebürgermeister Josef Feitl (JES): „In Krieglach ist kein Einziger für die Halle angestellt. Wir brauchen nicht mehr Gemeindearbeiter. Zahlen kann ich noch keine geben, weil wir noch nicht wissen, wie die Halle am Ende aussieht. Wenn sich mein Stellvertreter im Bauausschuss, Franz Schenk, mehr einbringen würde, dann wüsste er sowas auch.“

Bürgermeister Reinhard Deutsch (JES) wies die Kritik zurück: „Das sind utopische Summen. Ich weiß nicht, wo die FPÖ solche Zahlen her haben soll.“