Gemeinde berät über Feuerwehren, Schule, Müll und Wasser

Erstellt am 24. Februar 2022 | 04:32
Lesezeit: 3 Min
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Medienraum der iMS Jennersdorf
Foto: JES/Facebook
Am heutigen Donnerstag tagt im Multimediaraum der iMS Jennersdorf wieder der Jennersdorfer Gemeinderat und unterhält sich über gleich 28 verschiedene Tagesordnungspunkte.
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Als eine der letzten Gemeinden im Bezirk wird sich Jennersdorf am Donnerstag für eine Städte-App entscheiden. Konkret abgestimmt wird darüber, ob die „Cities-App“ genutzt werden soll. Weiters wird über den 100-Euro-Heizkostenzuschuss für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadtgemeinde entschieden.

Altstoffsammelzentrum wieder im Gemeinderat

Bereits Ende Mai 2020 ging es um das Thema 24-Stunden-Altstoffsammelzentrum, jetzt kommt das Thema wieder auf. Im Gemeinderat soll diskutiert werden, wie die Umsetzung des Beschlusses aussehen könnte. Starker Befürworter für das Thema sind die Freiheitlichen.

Daneben wird auch um die Befreiung des Vereins „Frauen für Frauen“ von der Kommunalsteuer entschieden und betreffend des Schulerhaltungsbeitrags der KOLIBRI-Schule wird im Gemeinderat diskutiert.

Zwei Feuerwehrthemen werden entschieden

Die Freiwillige Feuerwehr Rax-Bergen stellt außerdem ein Ansuchen zur Zustimmung zum Ankauf eines gebrauchten Fahrzeuges der Feuerwehr Maishofen. Von der Ortsfeuerwehr Grieselstein gibt es das Ansuchen auf Beschaffung eines gebrauchten Tanklöschfahrzeuges mit Allrad.

Ebenfalls angeschafft werden sollen zahlreiche Möbel und Gerätschaften für die iMS Jennersdorf. Darunter fallen unter anderem der Ankauf eines neuen Beamers, sowie eine Anlage für das Musikzimmer und neue Beleuchtung für die Gänge.

Abgestimmt wird auch über den Eintritt in die Arbeitsgruppe „Südburgenland Plus“.

Wasserversorgungsanlage für Unteres Raabtal

Gegen Ende der Sitzung wird unter Tagesordnungspunkt 25 über die Errichtung einer neuen Wasserversorgungsanlage in Wallendorf für den Wasserverband Unteres Raabtal (die BVZ berichtete im vergangenen September). Damit möchte sich der Verband vom Unteren Lafnitztal lösen und die Unabhängigkeit anstreben.

Die Anlage würde rund 1,5 Millionen Euro kosten. Die Stadtgemeinde Jennersdorf hält mit 80 Prozent die größten Anteile am Verband Unteres Raabtal, daneben sind auch Mogersdorf (elf Prozent) und Weichselbaum (neun Prozent) daran beteiligt. Seit das Wasserwerk in Heiligenkreuz 1996 gebaut wurde, besteht der Liefervertrag vom Lafnitztal in die Süd-Gemeinden. Obmann des Wasserverbandes Unteres Raabtal ist seit Ende Oktober Stadtrat Franz Müller (ÖVP).

Weiters wird noch über die Mitgliedschaft bei der lokalen Arbeitsgruppe „Südburgenland Plus“ abgestimmt.

Die Gemeinderatssitzung ist wie immer öffentlich zugänglich. Termin ist Donnerstag, der 24. Februar, um 19 Uhr im Multimediaraum der iMS Jennersdorf.

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