Hilfe für Ukrainer: Erstes Treffen war ein Erfolg

Erstellt am 31. Mai 2022 | 05:30
Lesezeit: 2 Min
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Organisatorin Sabine Treiber und SOS-Kinderdorf-Leiter Burgenland Marek Zeliska mit dem ukrainischen Formular. Dolmetscherin Alina Schneeberger überbrückte die sprachlichen Barrieren.
Foto: Silke Katschner
Das SOS Kinderdorf leistet einen aktiven Beitrag, um geflüchtete UkrainerInnen in Jennersdorf miteinander zu vernetzen.
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Letzten Mittwoch fand nach Oberwart und Pinkafeld nun auch in Jennersdorf das erste Treffen statt. „In Pinkafeld sind bei jedem Treffen um die 25 Leute, in Oberwart an die 40“, schildert Leiter Marek Zeliska. Organisatorin Sabine Treiber zum Treffen in Jennersdorf: „Sie sollen unkompliziert bleiben, dass sich Ukrainer vernetzen können.“ Über Dolmetscherin Alina Schneeberger lässt sie bei der Begrüßung ausrichten: „Das soll Normalität ins Leben bringen, damit ihr so gut wie möglich Gast sein könnt.“

Die Menschen sind dankbar für die Hilfe, doch fühlen sich gleichzeitig hilflos. Ein älterer Herr sprach für die Gruppe, als er über Schneeberger ausrichten ließ: „Wir brauchen Arbeit; wir fühlen uns wie im Gefängnis. Wir brauchen etwas zu tun.“

Zeliska erklärte, dass die Zuverdienstgrenze für Ukrainer gerade diskutiert werde. Sabine Treiber versucht außerdem, Aktivitäten speziell für die Kinder zu planen. Anhand eines ukrainischen Formulars können Hobbies et cetera oder benötigte Gegenstände bekannt gegeben werden. Weiters soll wahrscheinlich ein Deutschkurs organisiert werden.

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