Kampelbrücke wohl einziges Großprojekt

Im neuen Jahr will es die Stadtgemeinde Jennersdorf ruhig angehen. Die Prioritäten liegen auf bereits bestehenden Projekten.

David  Marousek
David Marousek Erstellt am 08. Januar 2021 | 04:45
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In Jennersdorf soll es eher ruhig bleiben. Großprojekte seien aktuell schwierig zu realisieren. Deshalb soll Bestehendes saniert werden.
Foto: JDF-Events

Dass 2021 aus Ausgabensicht ein eher ruhiges Jahr für die Stadtgemeinde werden soll, ist spätestens seit den letzten Gemeinderatssitzungen klar. „Es wird wichtig sein, dass wir unsere laufenden Projekte und Sanierungen abschließen können. Vor allem das Megaprojekt Kampelbrücke soll gut ablaufen“, erklärte Bürgermeister Reinhard Deutsch (JES). Ende Februar oder Anfang März soll es mit dem Baustart losgehen. Ab dann wird die Brücke rund drei bis vier Monate gesperrt. Ein entsprechendes Verkehrskonzept sei bereits entstanden. „Das wird eine Riesenaufgabe für die Stadt“, führte Deutsch aus.

Auch sein Vize Josef Feitl hofft auf einen guten Ablauf der Arbeiten: „Es müssen die Straßenstücke fertiggestellt werden, anschließend die Kampelbrücke und das Gemeindeamt. Außerdem wird es noch Verhandlungen bezüglich der Mehrzweckhalle geben.“

Für Vizebürgermeisterin Gabriele Lechner (ÖVP) sollen im kommenden Jahr vor allem die heimischen Betriebe gestärkt werden: „Wir sind in den nächsten drei Jahren wieder Fair-Trade-Stadt. Die Leute sollen die heimischen Produkte schätzen lernen. Auch der Abwanderung der Jugend soll mit dem S7-Gewerbepark entgegengewirkt werden.“

Für den Stadtrat der FPÖ, Franz Schenk, soll der Funcourt wieder ein Thema werden: „Gerade jetzt wäre der Funcourt wichtig. Wir werden noch einmal den Antrag für einen Bau stellen.“ Peter Mut (SPÖ) will hingegen seinen Fokus auf die örtliche Jugend legen: „Wir wollen unsere beschlossenen Jugendmaßnahmen, mit einem Budget von 30.000 Euro, ausschöpfen.“ Für die Grünen und Johanna Freudelsperger-Sagl liegt der Fokus auf grünen Kernthemen: „Wir wollen eine verkehrsberuhigte Zone an der Kirchenstraße und uns für das Klima, sowie gegen die Gatterjagd und die Bodenversiegelung einsetzen. Außerdem soll Jennersdorf, gerade durch die Überalterung, attraktiver für ältere Menschen werden.“