Kamplbrücke-Sanierung soll noch heuer starten. Für die Sanierung und Verbreiterung der Brücke in der Innenstadt sind insgesamt drei Monate Bauzeit angedacht. Der Verkehr wird für diese Zeit umgeleitet.

Von David Marousek. Erstellt am 11. März 2020 (04:36)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Noch dieses Jahr soll es zu Umbauarbeiten an der Brücke kommen. Unter anderem kommt es zu einer Verbreiterung der Badstraße.
Marousek

Am kommenden Donnerstag wird im Jennersdorfer Bauausschuss über die Sanierung der „Kamplbrücke“, die über den Grieselbach führt, diskutiert. Diese befindet sich zwischen dem Real-Markt und dem Gesundheitszentrum und stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt in Jennersdorf dar.

„Eine Renovierung ist unausweichlich“

Vize-Bürgermeister Josef Feitl hält eine Renovierung für unausweichlich: „Es gibt bereits einen Planvorschlag. Die ganze Brücke ist baufällig. Für solche Brücken gibt es ein eigenes Notensystem und die „Kamplbrücke“ hat gerade noch eine Vier bekommen, wobei Fünf die schlechteste Bewertung ist.“

Doch nicht nur die Brücke an sich soll auf Vordermann gebracht werden, sondern auch eine Verbreiterung der Kreuzung in die Badstraße soll im Zuge der Renovierung passieren. „Das Ganze wird dann großzügiger gestaltet“, erklärt Feitl.

Mit dem Umbau soll bereits in diesem Jahr begonnen werden. „Grundsätzlich steht fest, dass die Brücke noch in diesem Jahr weggerissen wird und auch noch vor dem Frost fertig werden soll“, fasst Feitl zusammen. Als Bauzeit sind circa drei Monate angepeilt. Dabei soll jedoch auch die Sanierung der Raxer Straße erfolgen.

„Als Baustart haben wir spätestens August angepeilt, idealerweise jedoch schon in den Sommerferien. Das kommt jetzt jedoch darauf an, wie schnell die Ausschreibungen ablaufen“, fasst Feitl die nächsten Pläne zusammen. Der Sommer wäre vor allem deshalb wichtig, weil in dieser Zeit keine Schulbusse auf dieser Strecke fahren. Die Kosten für die Sanierung der Brücke sollen circa 600.000 Euro betragen. Für die ebenfalls baufällige Raxer Straße werden zwischen 100.000 und 150.000 Euro fällig. „Bei der Raxer Straße wissen wir die exakte Summe noch nicht ganz genau“, erklärte Feitl.