Wasserversorgung: Erstes „JA“ zur Eigenständigkeit

Erstellt am 08. März 2022 | 05:09
Lesezeit: 2 Min
Wasserglas Trinkwasser Wasser Wasserhahn Wasserleitung
Foto: NOEN, bilderbox.com
Die Stadtgemeinde Jennersdorf hat sich einstimmig für die Errichtung einer Wasseraufbereitungsanlage in Wallendorf (Gemeinde Mogersdorf) ausgesprochen.
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Ziel des knapp zwei Millionen Euro schweren Projekts sei die Wasserversorgung in der Region unabhängiger zu gestalten (die BVZ berichtete). Durch eine eigene Anlage und Abkapslung des Wasserverbandes „Unteres Raabtal“ von „Unteres Lafnitztal“, wolle man Preisschwankungen ausgleichen können.

Die Jennersdorfer Stadtgemeinde hält rund 80 Prozent der Anteile am Wasserverband „Unteres Raabtal“, ebenfalls beteiligt sind die Gemeinden Mogersdorf (elf Prozent) und Weichselbaum (neun Prozent). Förderungen bis zu 35 Prozent seien für das Projekt erzielbar.

Stadtrat und Raabtal-Obmann Franz Müller (ÖVP) dazu: „Wir haben jetzt den Beschluss das gebaut werden darf, müssen aber noch die Trennung vom Verband „Unteres Lafnitztal“ über die Bühne bringen.“ Bürgermeister Reinhard Deutsch (JES) dazu: „Das Projekt wird jetzt aufbereitet. Alles muss anschließend noch vom Land genehmigt werden, aber das fängt jetzt mit unseren Gemeinderatsbeschlüssen an. Wasser wird in Zukunft etwas kosten, es benötigt ein Umdenken bei allen.“

Mogersdorf stimmte am Mittwoch, nach Redaktionsschluss, ab. Weichselbaum auch bei der nächsten Gemeinderatssitzung.

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