600.000 Euro für Brückensanierungen eingeplant. Mühlbach-Brücke und Raab-Brücke werden ab 5. Feber saniert. Bis Mitte April ist die Verbindung zwischen Jennersdorf und Neumarkt an der Raab für den Verkehr gesperrt.

Von Carina Fenz. Erstellt am 31. Januar 2018 (05:30)
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Bis Mitte April investieren Land und Bund 600.000 Euro in die Sanierung der Mühlbach-Brücke und der Raab-Brücke zwischen Jennersdorf und Neumarkt an der Raab.

Die Verbindung ist vor allem bei St. Martinern und Neumarktern eine beliebte Strecke, um nach Jennersdorf zu kommen. Bis zur Fertigstellung der Brücken müssen Autofahrer künftig durch St. Martin an der Raab und Jennersdorf ausweichen.

Die Sanierung der Brücken ist notwendig geworden, weil im Zuge einer routinemäßigen Brückenüberprüfung bei einer Verkehrsverhandlung im Herbst des Vorjahres erhebliche Mängel festgestellt wurden. „Im Bescheid wurde empfohlen, die gegenständlichen Brücken, die in den 1960er Jahren errichtet wurden, umfassend zu sanieren, was jetzt passiert“, erklärt Baudirektor Wolfgang Heckenast. Baustart ist am Montag, dem 5. Feber.

Mehr Verkehr durch St. Martin erwartet

Mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen durch Jennersdorf rechnet Bürgermeister Reinhard Deutsch aber nicht. „Wir haben durch die Umfahrung eine Umleitung, die den Verkehr aus der Innenstadt raushält.“

Sein Bürgermeisterkollege aus St. Martin an der Raab, Franz Kern, rechnet sehr wohl mit mehr Verkehr durch den Ort. „Die Brücke ist eine wichtige Verbindung nach Jennersdorf. In St. Martin wird das Verkehrsaufkommen sehr wohl steigen, zum Glück dauern die Bauarbeiten nicht länger als zwölf Wochen“, so Kern, der die Anrainer um Verständnis bittet.