Nicht um jeden Preis: "Stromfressende" Beleuchtung ersetzt

Erstellt am 15. August 2022 | 04:36
Lesezeit: 2 Min
Straßenbeleuchtung Symbolbild
Foto: shutterstock.com/Polarpx
In der Stadt hat man alle „stromfressenden“ Beleuchtungskörper ausgetauscht. Straßenlaternen abdrehen, um Energie zu sparen, will man nicht.
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Klimaanlagen zurückfahren und öffentliche Gebäude nicht mehr beleuchten oder keine Weihnachtsbeleuchtung montieren – mit solchen Maßnahmen wollen immer mehr Gemeinden Energie einsparen.

Der niederösterreichische Gemeindebund appellierte dazu erst kürzlich in einem Brief an die Gemeinden, nach Einsparungspotenzialen zu suchen und bisher nicht genutzte Energiesparmöglichkeiten auszuloten. Im Bezirk Jennersdorf hat man sich vor vielen Jahren bereits im Kollektiv dem Energiesparen verschrieben. Mit dem Verein „Lichtregion“ hatte man beispielsweise auch das Ziel „glühbirnenfreie Region“ zu werden. In der Stadt ist das bereits geglückt. „Von den insgesamt 740 Leuchtpunkten, waren 2017 rund 140 auf LEDs ausgetauscht. Mittlerweile wurden alle Leuchtpunkte erneuert“, erklärt Stadtchef Reinhard Deutsch (Liste JES).

Energiesparen will man trotzdem weiterhin, aber nicht um jeden Preis. „Es ist nicht so einfach, öffentliche Gebäude nicht mehr zu beleuchten oder Straßenlaternen einfach abzudrehen, da geht es auch um Haftungsfragen“, so der Ortschef. Die großen Energietreiber will man künftig gezielt „entschärfen, in dem man „Instandhaltungsmaßnahmen vielleicht vorzieht, um an der Kostenschraube zu drehen“, meint Deutsch.

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