Reinhard Deutsch: „Ich habe keinen Schaden verursacht“

Die Freiheitlichen brachten Bürgermeister Reinhard Deutsch vor die Gemeindeaufsicht, der will den Spieß umdrehen.

David  Marousek
David Marousek Erstellt am 16. September 2021 | 05:18
Rathaus Jennersdorf Symbolbild
Foto: Carina Fenz

Wegen des Budgetbeschlusses und dem damals nicht barrierefreien Gemeindeamt, musste Bürgermeister Reinhard Deutsch (JES) auf Antrag von FPÖ-Obmann Alexander Petschnigg zur Gemeindeaufsicht. „Es gibt einen Antrag von Petschnig an die Landeshauptmannstellvertreterin nach dem Motto ‚Warum die Gemeindeaufsicht gegenüber der Stadtgemeinde tätig wird.‘“, erklärte Deutsch. Einerseits wegen der nicht gegebenen Barrierefreiheit des Gemeindeamts, andererseits wegen des letzten Budgetbeschlusses und auch wegen des Umlaufbeschlusses bezüglich Kamplbrücke. „Das ist für gut befunden worden. Ich war einfach nur der Meinung, ihr habt nicht gewusst, wann ihr aufzeigen müsst“, schoss Deutsch nach.

Besonders bei der Kamplbrücke war Deutsch verärgert: „Wir hätten die Termine mit Baubeginn Mai sonst nicht halten können. Mittlerweile gibt uns die Zeit recht. Im Gemeinderat wurde alles nachträglich bereinigt.“ FPÖ-Stadtrat Franz Schenk erklärte: „Du hast Verfehlungen gemacht. Nimm das bitte zur Kenntnis. Du alleine trägst die Verantwortung für den Schaden.“ Deutsch entgegnete: „Ich frage den Gemeinderat, welchen finanziellen Schaden die Gemeinde genommen haben soll?“ Deutsch habe der Gemeindeaufsicht nun das Gutachten für den Grundstückstausch unter Vizebürgermeister Bernhard Hirczy gegeben (die BVZ berichtete). „Die FPÖ und ÖVP werden zur Verantwortung gezogen. Es geht um Hunderttausende Euro Gemeindegeld.“