Sanierung der NMS verzögert sich weiterhin

Zahlreiche Baumängel an der NMS, der Volksschule und der Musikschule verzögern die Sanierung erneut.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 07. März 2018 | 05:38
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iNMS Jennersdorf
Foto: zVg

Die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten an der Neuen Mittelschule, die für das Jahr 2019 geplant waren, sind in weite Ferne gerückt. Zumindest wenn es nach Ortschef Reinhard Deutsch geht.

„Ein Bauphysiker ist derzeit dabei die Schäden am Dach zu erheben. Liegen diese Ergebnisse vor, dann werden wir die nächsten Schritte setzten können“, so Deutsch, der davon ausgeht, dass die Sanierung noch drei bis vier Jahre dauern könnte. „Die Arbeiten können nur in den Sommerferien durchgeführt werden, schon alleine deshalb wird sich die Fertigstellung verzögern“, erklärt Deutsch. Bislang wurden 500.000 Euro in neue Sanitäranlagen und eine Musterklasse investiert. 

Dachsanierung als nächste Maßnahme

"Als nächstes muss das Dach gemacht werden und der Blitzschutz“, weiß Deutsch, der zahlreiche Vergehen in der bisherigen Sanierung der Schule ortet. „Vor Jahren wurde auf der Südseite ein Vollwärmeschutz gemacht, dabei wäre dieser auf der Nordseite sinnvoller gewesen“, meint Deutsch.

Ähnlich prekär ist die Situation bei der Musikschule und der Volksschule, wo es erhebliche Baumängel gibt. „Die Gemeinde hat die Fristen für die Gewährleistungen verstreichen lassen und jetzt bleiben wir zum größten Teil auf dem Schaden sitzen“, ärgert sich Deutsch, um die finanzielle Mehrbelastung der Gemeinde.

Baumängel auch in Volks- und Musikschule

Derzeit lässt die Gemeinde Jennersdorf Erhebungen der damaligen ausführenden Firmen durchführen, „auch um zu schauen, was wir kulanterweise noch herausholen können“, so Deutsch.

Im heurigen Jahr sind jedenfalls lediglich 500.000 Euro für die Sanierung der Neuen Mittelschule budgetiert, der Rest muss vorerst noch warten. „Hätte man damals schon rechtzeitig agiert, dann hätte sich die Gemeinde viel Ärger und vor allem viel Geld ersparen können“, ist Deutsch überzeugt.