Singender Pfarrer Brei löst Norbert Filipitsch ab

Norbert Filipitsch wird mit 31. August die Pfarrgemeinde in Richtung Pinkafeld verlassen. Der singende Pfarrer Franz Brei ist als neuer Nachfolger auserkoren worden.

Erstellt am 04. Juni 2020 | 04:09
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Pfarrer Franz Brei: „Ich werde die gute Fröhlichkeit vermissen.“
Foto: BVZ

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Norbert Filipitsch agierte seit 1. September 2012 als Jennersdorfer Stadtpfarrer 
BVZ

Rund um die beschauliche Pfingstzeit gab es plötzlich Trubel in der Jennersdorfer Pfarrgemeinde. Der beliebte Pfarrer Norbert Filipitsch verlässt den südlichsten Bezirk in Richtung Pinkafeld. „Das ist ein natürlicher Prozess, dass man seine Gemeinden durchwechselt“, erklärte Pastoralassistent Willibald Brunner.

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Der Vorstand des Pfarrgemeinderates war verwundert über die Mitteilung: „Dass Stadtpfarrer Norbert Filipitsch mit seinen vielfältigen Begabungen und Talenten und seinem großen Engagement leider nicht immer in Jennersdorf bleiben würde, war uns von Anfang an bewusst.“ Via Social Media verbreitete sich die Meldung des Abgangs wie ein Lauffeuer. „Warum ist diese Mitteilung in den sozialen Medien präsent, obwohl solche Informationen gewöhnlich erst am 29. Juni öffentlich gemacht werden? Uns hat diese Nachricht wie ein Blitzschlag getroffen“, ergänzte der Vorstand weiter.

Große Fußstapfen, die der „Singende Pfarrer“ Franz Brei nun in Jennersdorf auszufüllen hat.

„Freue mich auf viele neue Begegnungen“

Seit sechs Jahren diente Kreisdechant Franz Brei, eigentlich gebürtiger Vorarlberger, in den beiden Pfarren Deutschkreutz und Neckenmarkt. 2015 durfte er sogar Papst Franziskus im Vatikan besuchen „Es war das Größte, was uns damals gelungen ist und ein absolutes Highlight“, schwärmte Brei vom damaligen Event.

Für Jennersdorf ist der Geistliche bereits guter Dinge: „Ich war fast zehn Jahre lang der Nachbar-Pfarrer auf der steirischen Seite in Unterlamm und Hatzendorf. Ich freue mich auf viele neue Begegnungen. Ich bin ein Seelsorger, der Begegnungen mit Menschen sehr schätzt und versucht, einfach zuzuhören, was die Leute für Wünsche haben“, fasste Brei zusammen. In seiner Zeit in der Steiermark hätte der Geistliche bereits zahlreiche Bekanntschaften in Jennersdorfer gemacht und auch bereits die Stadtkapelle getroffen.