Sommerbier 2022? Bitte regional!

Erstellt am 07. Juli 2022 | 05:21
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8410879_jen27silke_jen_franz_windisch_bier.jpg
Seine Biersorten sind in der Brauerei am Bahnhofring, im Onlineshop und manchen Gastronomiebetrieben in und rund um Jennersdorf erhältlich.
Foto: Silke
Franz Windisch aus Jennersdorf hat am Dienstag seine neue, fünfte Biersorte abgefüllt. Franz Josef Bräu-Fans werden sich freuen.
Werbung
Anzeige

Er ist verantwortlich für Jennersdorfs erste und einzige Bierbrauerei: Franz Windisch. Nach Jahrzehnten in Branchen, die absolut nichts mit der Braukunst zu tun hatten, stand er im August 2020 schließlich vor dem Tank, der seinen ersten, selbst gebrauten Sud beinhaltete.

„Ich wollte einmal in meinem Leben noch was G’scheits machen“, witzelt Franz. Einen Lehrmeister hatte er natürlich, denn Bierbrauer fallen auch nicht einfach vom Himmel.

„Mein Braumeister war Hans Seidl, der seine Leidenschaft seit über 60 Jahren betreibt. Mit über 80 Jahren braut er immer noch selbst“, kann Windisch eine gewisse Bewunderung nicht verbergen.

Wie leider schon hunderte Male gehört, hunderten Personen passiert, machte Corona auch Franz Windisch einen Strich durch die Rechnung, doch mit dem monatlichen Verkauf 2021 war er trotzdem sehr zufrieden. Und die Not machte sogar erfinderisch: Als er eines Lockdown-Tages schon befürchtete, tausende Liter Bier wegschütten zu müssen, kam zufällig die (viel) bessere Lösung namens Josef Puchas ums Eck.

„Sepp war da gleich ganz pragmatisch und hat bei ihm in der Kukmirn-Brennerei aus dem Bier einfach Schnaps gebrannt! Seitdem gibt’s bei mir auch Bierschnaps“, erzählt Windisch. Das aktuellste in seinem Sortiment ist sein leichtes Sommerbier; wenn auch limitiert und jetzt schon halb vergriffen. „Wenn es gut ankommt, wird’s das von April bis Oktober geben.“

Was es bei ihm in der Brauerei am Bahnhof Jennersdorf sonst noch gibt, ist Helles, Dunkles, Weizen, Festbier und nun als fünfte Sorte das Sommerbier – alle naturtrüb, ungefiltert und nicht pasteurisiert.

Werbung