Sportverein muss für Faschingsumzug Konzept ausarbeiten. Sportverein muss für den Faschingsumzug 2020 ein Konzept ausarbeiten und sich bei verärgerten Bürgern entschuldigen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 20. März 2019 (04:13)
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Der Faschingsumzug 2020 war in der Vorwoche Thema eines Gespräches zwischen Vertretern der Stadtgemeinde und des Sportvereins. Der Grund des Treffens waren die zahlreichen Sachbeschädigungen beim heurigen Umzug.

Das Ergebnis verspricht auch im kommenden Jahr wieder einen Umzug, der Veranstalter muss sich aber kräftig ins Zeug legen. „Wir haben vereinbart, dass der Sportverein ein Konzept erarbeiten muss, um gewisse Kriterien zu erfüllen. Außerdem wurde vereinbart, dass sich die Veranstalter bei den von den Sachbeschädigungen betroffenen Bürgern entschuldigen“, erklärt Bürgermeister Reinhard Deutsch.

„Diese Maßnahmen zur Verbesserung sind notwendig und ich denke, dass der Sportverein das auch umsetzen wird, damit der Faschingsumzug 2020 ohne größere Probleme über die Bühne gehen wird.“

Auch ÖVP-Fraktionssprecher Franz Müller zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden. „Diese Maßnahmen zur Verbesserung sind notwendig und ich denke, dass der Sportverein das auch umsetzen wird, damit der Faschingsumzug 2020 ohne größere Probleme über die Bühne gehen wird.“ Weniger zufrieden mit dem Ergebnis der Besprechung zeigt sich Michael Kristan, Bezirksobmann Freiheitliche Jugend Jennersdorf-Güssing.

„Das Bild, das Reinhard Deutsch hier entgegen der Realität zeichnet, schädigt den Ruf der Stadtgemeinde massiv“, so Kristan. „Wir werden nicht zusehen, wie uns der Faschingsumzug genommen wird, und wir werden alle Schritte unternehmen, ihn in seiner jetzigen Form zu bewahren. Unser Faschingsumzug wird noch viele Bürgermeister überleben“, mein Kristan.