Stadt baut auf OSG als Wohnbau-Partner. Mittlerweile wohnen über 800 Menschen in einer OSG-Wohnung in der Stadt. Neue Projekte sind bereits in Planung. Von Carina Ganster

Erstellt am 10. Januar 2018 (05:17)
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Besuch. OSG-Obmann Alfred Kollar und Aufsichtsratsvorsitzender-Stellvertreter Reinhard Knaus mit Bürgermeister Reinhard Deutsch.
BVZ

Die OSG ist im Bezirk Jennersdorf in allen zwölf Gemeinden aktiv. Über 1.800 Menschen wohnen inzwischen bei der OSG. Das sind zehn Prozent der gesamten Bezirksbevölkerung.

Mit der Stadtgemeinde verbindet die OSG eine über fünf Jahrzehnte dauernde Zusammenarbeit. Derzeit verwaltet die OSG 352 Wohnungen und Reihenhäuser in Jennersdorf und weitere sechs Wohnungen im Ortsteil Henndorf.

Burgenlandhof als besonderes Projekt

„Die OSG ist Hausherr von mehr als 800 Jennersdorfern“, erklärt OSG-Obmann Alfred Kollar bei einem Besuch bei Neo-Bürgermeister Reinhard Deutsch. Und auch aktuell wird in der Stadtgemeinde an mehreren Wohnprojekten geplant und gebaut. Mit dem Kauf des Burgenlandhofes der Familie Kern wurde im Vorjahr der Startschuss für ein ganz besonderes Projekt gegeben. Der Umbau geht zügig voran, eine neue Zahnärztin ist bereits in das neue Gebäude eingezogen.

Der „Kirchenwirt“, der künftig von Gernot Schmidt betrieben wird, soll im März seine Pforten öffnen. Die 17 modernen Seniorenwohnungen im Rahmen des betreubaren Wohnens sowie fünf Penthouse-Wohnungen werden im Laufe des Jahres fertiggestellt. Im Herbst des Vorjahres wurde am Bahnhofring ein neues Wohnprojekt gestartet. Nach den Plänen von Architekt Erich Paugger wird ein Wohnhaus mit 16 Wohnungen errichtet. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant.

Stadt: Jeder Fünfte wohnt bei der OSG

„Die Stadtgemeinde ist für uns ein wichtiger Partner. Mittlerweile wohnt jeder fünfte Jennersdorfer in einer OSG-Wohnung“, freut sich OSG-Obmann Alfred Kollar. Bürgermeister Reinhard Deutsch brachte bei einem Zusammentreffen mit der OSG zum Ausdruck, dass die Wohnbautätigkeit für die Entwicklung der Stadtgemeinde von enormer Bedeutung ist und erklärte, dass sich an der ausgezeichneten Zusammenarbeit unter seiner Amtsführung nichts ändern würde.