„StoP“ – Stadtteile ohne Partnergewalt

Erstellt am 07. Juli 2022 | 09:30
Lesezeit: 2 Min
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Foto: VGstockstudio/Shutterstock.com
Der Verein Frauen für Frauen Burgenland bietet seit Ende Juni „Walking and Talking“-Treffen in Jennersdorf an.
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„StoP“ steht für „Stadtteile ohne Partnergewalt“ und ist ursprünglich ein Konzept, das von Sabine Stövesand in Deutschland entwickelt wurde.

Seit 2021 findet es langsam seinen Weg nach Österreich, so auch nach Jennersdorf. Koordinatorin Manuela Wolf von der Frauenberatungsstelle Jennersdorf erklärt: „Es ist sogar erwiesen, dass Frauen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, aus der Nachbarschaft am meisten geholfen wird. Das ist das Ziel der Initiative; Nachbarn ermutigen, Zivilcourage zu zeigen und nicht einfach wegzuschauen/hören. Vor zwei Wochen haben wir unsere ‚Walking and Talking‘-Treffen gestartet, wo sich Frauen untereinander oder mit uns austauschen können. Im Gehen reden ist nämlich leichter, gerade beim Thema Gewalt.“

Der niederschwellige Zugang soll möglichst viele Frauen dazu motivieren, mitzumachen, um infolgedessen Frauen- oder Nachbarschaftstische in Jennersdorf zu organisieren. „Unsere Initiative soll auch Jugendliche ansprechen. Wir sind bereits in Kontakt mit dem JUZ“, fügt Wolf an.

Die Treffen starten jeden Dienstag um 9 Uhr bei der Frauenberatungsstelle Jennersdorf, Hauptstraße 15.

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