Suche nach Standort für neue Sporthalle. Vereinsvertreter wünschen sich alten Sportplatz als Standort für die Sporthalle. Finanzierung und Baustart gibt es noch nicht.

Von Carina Fenz. Erstellt am 16. Oktober 2019 (04:34)
BVZ
Die neue Sporthalle soll am „Alten Sportplatz“ gebaut werden. Eine fixe Entscheidung steht aber noch aus.

Mit dem Verkauf des KUZ an Claudio Cocca, ist auch der Bau einer Sporthalle in den Blickpunkt gerückt. Einen Beschluss dafür hat der Gemeinderat im August gefasst. Im Zuge der Rubrik „Frag die BVZ“ wollte ein Leser wissen, ob es schon einen geeigneten Standort für die Sporthalle gibt. Die BVZ hat nachgefragt: Nach ersten Überlegungen, die Halle auf dem Gelände des Fußballvereins zu bauen, ist nun der „Alte Sportplatz“ als Standort wahrscheinlicher.

„Bei einer der Diskussionsrunden mit den Vereinen zeigte sich eine Tendenz in Richtung ‚Alter Sportplatz‘“, heißt es von Bürgermeister Reinhard Deutsch. Intensiv eingebunden in die Planungen sind neben der Gemeinde auch die Vereine, die als Hauptnutzer der Halle ein „Mitspracherecht haben sollen“, so Deutsch. So wurde — wie im Gemeinderat auf FPÖ Antrag beschlossen — ein beratender „Unterausschuss“ des Bauausschusses, in dem die Vereinevertreter ihre Vorstellungen einbringen können, eingerichtet. Doch für die endgültige Entscheidung, gilt es unter anderem noch, vorhandene Infrastruktur, Förderkriterien und Auswirkungen auf die jeweilige Nachbarschaft zu berücksichtigen. Fix ist in jedem Fall, dass der finale Standort für die Sport- und Veranstaltungshalle vom Gemeinderat bestimmt und auch beschlossen wird.

Finanzierung: Gespräche mit dem Land folgen

„Für ein Finanzierungskonzept ist es noch viel zu früh. Was als nächstes erfolgt, sind Besuche von vergleichbaren Hallen durch den Bauausschuss gemeinsam mit möglichst vielen Vereinsvertretern“, erklärt Deutsch.

Sobald es ein gemeinsam erarbeitetes Grobkonzept für den Bau und den Betrieb gibt erfolgt eine erste Kostenschätzung. Daran schließen sich Fördergespräche mit dem Land und anderen möglichen Geldquellen für die langfristige Finanzierung der Halle an. Wie schnell diese gesamte Planungsphase erledigt werden kann, hängt von vielen Faktoren ab.

„Doch hoffen wir von der Bürgerliste JES, dass sich taktische Spielchen oder parteipolitisch motivierte Querschüsse bei diesem für unsere Vereine so wichtigen Projekt in Grenzen halten und hier einmal wirklich alle an einem Strang ziehen. Es geht hier nicht um Einzelinteressen, es geht hier um die Spielstätte für unsere höchst erfolgreichen Vereine und letztlich die Verwurzelung der Jugend in ihrer Heimat“, so Deutsch.