Um 29 Opfer nie zu vergessen

Erstellt am 01. Juli 2022 | 05:57
Lesezeit: 2 Min
Der Verein Pulverturm errichtete am Aasplatz in Jennersdorf ein Mahnmal für 29 jüdische Zwangsarbeiter.
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Am Sonntagnachmittag fand die Einweihung des Mahnmals „Minuten-Tage-Jahre“ im Gedenken an die von der SS in Jennersdorf ermordeten 29 ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter statt.

Verscharrt wurden die namenlosen Opfer beim sogenannten Aasplatz der Gemeinde, später „Pulverturm“. Kulturmanagerin Petra Werkovits moderierte die Gedenkfeier. Bürgermeister Reinhard Deutsch, Landtagspräsidentin Verena Dunst, der Obmann des Vereins „Pulverturm“, Moritz Gieselmann, sowie Journalist und Schriftsteller Martin Pollack fanden passende Worte zum Geschehen in der Vergangenheit und dem aktuellen Tagesgeschehen.

Bewegend war auch die Ansprache von Michael Freyer, dem Vertreter der israelitischen Kultusgemeinde, der sich sehr angetan zeigte von der Arbeit der Künstlerin Jasmin Trabichler, die den ausgeschriebenen Wettbewerb für die Gestaltung des Mahnmals gewonnen hat.

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